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Blog-Archiv für April, 2008


Einfamilienhaus Bucher Knonau in “Single-Family Housing 7″
Samstag, 19. April 2008 von Patrick J. Schnieper (Kein Kommentar)

Ende April 2008 erscheint unter dem Titel „Single-Family Housing 7“ im spanischen Architekturbuchverlag Editorial Pencil ein zwanzigseitiger Beitrag über das Einfamilienhaus Bucher in Knonau Zürich. Das ganze Buch, gebundene Ausgabe, hat 340 Seiten und es werden 17 gebaute Einfamilienhäuser aus der ganzen Welt vorgestellt.
Das Einfamilienhaus Bucher ist mit 38 Plänen, 28 Farbfotos und ausführlichem Text sehr gut dokumentiert. Der Verlag legt grossen Wert auf eine ausführliche und sorgfältige Präsentation der Projekte. Das Buch wird in der ganzen Welt verkauft, alle Texte sind in Englisch.

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Projekt Nr. 5 Einfamilienhaus Bucher Knonau

Es war für mich eine neue und schöne Erfahrung mit einem Buchverlag zusammenzuarbeiten. Vielen Dank an Mario García Cantero vom Architekturbuchverlag Editorial Pencil für die speditive und professionelle Zusammenarbeit.

Verlag: Editorial Pencil
Buchtitel: Single-Family Housing 7
ISBN-978-84-935980-2-0
Preis: € 90.-

Kunstlicht in der Architektur
Montag, 7. April 2008 von Patrick J. Schnieper (Kein Kommentar)

Der Umgang mit dem wichtigen Gestaltungselement Kunstlicht ist für Architekten und Bauherren oft schwierig. Mir ist sehr wohl bewusst, dass eine gute Beleuchtung viel Erfahrung voraussetzt und sich nicht zu 100% planen lässt. Doch etwas vom Wichtigsten scheint mir, dass die Beleuchtung mit gleicher Akribie geplant wird wie die Fenster, welche das Tageslicht in die Räume bringen. Das Kunstlicht muss wie die Fenster ein Entwurfs-Hauptbestandteil sein, um nicht zum dekorativen beliebigen Gestaltungselement zu verkommen! Das Kunstlicht setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem Leuchtkörper und dem eigentlichen Licht. Passt der ausgewählte Leuchtkörper zur Architektur, und entspricht das Licht den gewünschten funktionalen und stimmungsmässigen Anforderungen?

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Haus Bucher Knonau I Oblicht, versteckte indirekte Beleuchtung (Foto: Marco Homberger)

Das Licht ist immer sichtbar, beim Leuchtkörper jedoch gibt es zwei Möglichkeiten. Die versteckte indirekte Beleuchtung, wo der Leuchtkörper mehr oder weniger unsichtbar bleibt, und die sichtbare Beleuchtung, wo der Leuchtkörper sichtbar ist und räumlich zu einem starken Gestaltungselement wird. Die erste Variante mit dem versteckten indirekten Leuchtkörper wird da eingesetzt, wo die Beleuchtung nur in Form von Licht in Erscheinung treten soll, so zum Beispiel in Museen. Die zweite Variante mit dem sichtbaren Leuchtkörper, z.B. der Kronleuchter über dem Esstisch, macht da Sinn, wo etwas betont werden will und so räumlich mit dem Lampenkörper und Licht ein Zeichen gesetzt wird. Man darf sich von einem schönen Lampenkörper nicht „blenden“ lassen. Man soll sich immer wieder fragen, ob die gewählte Beleuchtung auch zum Raum passt.