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Blog-Archiv für September, 2011


9/11 Memorial - New York
Freitag, 23. September 2011 von Patrick J. Schnieper (Kein Kommentar)

Ich besuchte das «9/11 Memorial» am letzten Sonntag Morgen und gestern Abend beim Eindunkeln. Wer die Absicht hat, das Denkmal zu besichtigen, sollte unbedingt am Abend gehen. Die Stimmung mit den beleuchteten Becken ist dann um ein vielfaches besser als am Tag!

Die städtebauliche Situation ist atemberaubend… Die beiden Pools (Footprints) bilden einen riesigen Freiraum mitten in Downtown-Manhattan. Beide Wasserfallbecken werden gefasst von unzähligen Hochhäusern, welche diesen Namen auch verdienen. Die vertikale Verdichtung rund um diesen Freiraum gibt diesem Platz speziell am Abend eine besondere Energie. Selbst die bei Tage wenig gelungenen Hochhäuser, wie zum Beispiel das neue halbfertige «One World Trade Center», sieht bei Nacht schön aus… Aus kalten verspiegelten Glasfassaden werden gelblich verpixelte, angenehm anzusehende Hochhäuser, die wie ein Feuerwerk rund um die beiden Memorial-Pools wirken.

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South Memorial Pool  I  Kamera «iPod touch»…

Die landschaftsarchitektonische Idee mit den beiden Wasserfallbecken in dunklem Naturstein, welche die beiden einstürzenden Türme symbolisieren, finde ich sehr gut. Auch das Bronzeband mit den eingestanzten Namen aller 9/11 Opfer, das die beiden Pools vierseitigt abschliesst, ist speziell bei Nacht eindrücklich mit den von hinten beleuchteten Namen. Das Wasser, das von der Parkebene in die etwa 10 Meter tiefer gelegenen Pools stürzt – das Wasser wird oben über einen feinen Rechen in linienförmige einzelne Wasserstrahlen aufgeteilt – erinnert mich abends, wenn der Wasserfall durch die Beleuchtung silbrig erscheint, an die Fassadenstruktur der beiden eingestürzten World Trade Center Zwillingstürme.

Der 9/11 Memorial Park, gestaltet von Landschaftsarchitekt Peter Walker aus Berkeley/San Francisco und dem New Yorker Architekten Michael Arad, ist eine weitere neue landschaftsarchitektonische Attraktion in Manhattan, neben dem vor zwei Jahren eröffneten Park «The High Line».

BMW Guggenheim Lab - New York
Freitag, 16. September 2011 von Patrick J. Schnieper (Kein Kommentar)

Das mobile «BMW Guggenheim Lab» der Architekten «Atelier Bow-Wow» aus Tokyo, befindet sich an der Houston Street at 2nd Avenue und ist seit dem 3. August bis 16. Oktober 2011 für alle offen, die an zeitgemässer und demokratischer Stadtentwicklung interessiert sind.

Gestern war ich am «Urban Design Week Launch». Es wurden die Gewinner des Wettbewerbs «By the City / For the City» präsentiert, welche innovative, verrückte, und auch relativ einfach realisierbare Vorschläge gemacht haben. Eine Idee ist, im Bauch der Staten Island Ferry eine Art Galerie einzurichten.

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BMW Guggenheim Lab New York – Blick Richtung Houston Street

Am Mittwochabend habe ich im Lab den Film «The Price of Sugar» gesehen. Die temporäre Architektur des Labs hat einen Charme, welcher perfekt zur Idee «Gemeinsam etwas entwickeln» passt. Alle Events sind kostenlos. Das Lab ist zwischen der Housten Street und der East 1st Street situiert und so von zwei Seiten zugänglich. In der Mitte sind auf zwei Seiten Bildschirme angebracht, ungefähr 4 Meter über dem Boden, welche das Publikum und den Raum in zwei Teile teilt. So ist es möglich, den Film zu schauen, und / oder die gegenüberliegenden Personen beim Film schauen zu beobachten… Übrigens: Die Produktion und Installation des Labs in New York wurde von der Schweizer Firma Nüssli aus Hüttwilen realisiert, welche weltweit auf temporäre Bauten spezialisiert ist.

Der Name «BMW Guggenheim Lab» steht für perfektes Marketing der Marke BMW. Der deutsche Automobil-Hersteller wird mit dem dreiteiligen Namen «BMW Guggenheim Lab» nicht als Automarke wahrgenommen, sondern eher als Kunstobjekt! Ich nehme BMW gerne als Kunstobjekt wahr, wenn dadurch ein solch innovatives öffentliches Raumgebilde (Lab) möglich wird. Zeitgemässe Stadtentwicklung gesponsert von BMW-Autofahrern…

Spatenstich Haus «Sunnerain» in Hertenstein bei Weggis
Montag, 5. September 2011 von Patrick J. Schnieper (Kein Kommentar)

Es ist so weit… der lang ersehnte Spatenstich! Nach einer intensiven Planungsphase und der Aushubabtransportsperrzeit (1. Juni bis 2. September), welche eingehalten werden musste, da der Bauplatz in der Tourismuszone liegt, konnten wir nun am Montag, den 5. September 2011 mit den Aushubarbeiten am Haus «Sunnerain» beginnen.

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Bauherrin beim Spatenstich… Wir hoffen auf nicht zu viel «Hertenstein» beim Aushub!

Mit einem Apéro wurde diesem bedeutenden und lang ersehnten Schritt der würdige Rahmen gegeben. Nun hoffen wir auf eine unfallfreie Baustelle und auf gnädige Wettergötter, damit das Haus auf Sommer 2012 termingerecht fertig wird.