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Archiv für Oktober, 2011


Die kubistische Evolution der Elan Rennskis
Sonntag, 23. Oktober 2011 von Patrick J. Schnieper (Kein Kommentar)

Die Skisaison wurde dieses Wochenende mit dem Damen und Herren Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher in Sölden gestartet, und somit auch die aktuellen Rennskimodelle «in Action» präsentiert. Letztes Jahr im September habe ich über die Modelle 2010/11, mit einem «red dot» ausgezeichneten Elan Rennskis (Elan Skidesign von Kubismus inspiriert) einen Beitrag geschrieben. Die Erwartung war natürlich gross, was Elan diese Saison präsentiert!

blog_elanski2011

Oben: Elan Slalomrennski Modell 2011/12 – Unten: letztjähriges Modell

Das aktuelle Ski-Design geht noch einen Schritt weiter bezüglich geometrisierender Abstraktion. Der Elan Schriftzug scheint sich im kubistischen Gesamtwerk, in den Farben Grün und Rot, kombiniert mit Grau, Schwarz und Weiss (Weiss wie der Schnee) aufzulösen.

Ich finde die kubistische Weiterentwicklung der slowenischen Designer «Gigodesign» gelungen, bis auf die etwas zu gross gewordene schwarze Fläche mit dem «richtigen Elan» Schriftzug. Ist der weisse, mittelgrosse Elan-Schriftzug auf schwarzem Grund ein Kompromiss der Marketingabteilung von Elan… damit das kubistische Design den Namen Elan nicht ganz auflöst?

The High Line Park – again and again…
Dienstag, 18. Oktober 2011 von Patrick J. Schnieper (Kein Kommentar)

Wenn ich jeweils im Herbst für drei Wochen in New York City bin, besuche ich ungefähr zwei mal die Woche den vor zwei Jahren eröffnete Park «The High Line», siehe auch Post vom 2. September 2009 – Gelungene Symbiose von Natur und Stadt über den Strassen von Manhatten. Der Park ist seit seiner Eröffnung ein richtiges Besuchermagnet geworden. Was macht den Ort auf Stelzen denn so attraktiv?

Die städtebauliche Perspektive ist einmalig, der Spaziergang auf der 2.3 Kilometer langen Parkanlage, Section I und II, auf über 10 Metern Höhe über den Strassen von Manhattan bietet eine neue und ungewöhnliche Sicht. Man sieht die Auto von oben, und die Häuserfassaden auf der Höhe des zweiten Obergeschosses mit den entsprechenden Einblicken in Büros, Galerien und Wohnungen! Auf dem «The High Line» Park zu flanieren – die Gehwege sind nicht sehr breit, ungefähr 3 Meter, entspricht der Breite der alten Eisenbahn-Trassees – ist vergleichbar mit einer Wanderung auf einem Grat in den Bergen. Links und rechts eine eindrückliche Aussicht auf Berge und Tal (Hochhäuser und Strassen) und Natur (Bepflanzung beidseits vom Gehweg). Der Park wirkt auch wie eine schmale lange Insel, belebt von vielen Menschen und umgeben von viel Luftraum. Ähnlich Manhattan, welches auch schmal und lang ist und ebenfalls dicht besiedelt ist, und links und rechts mit dem Houdson und East River grosse Freiräume hat.

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27. September 2011 – Sitzstufen und Wiese zwischen W22th und W23th Street

Die Lärm-Kulisse von New York City ist drei Stockwerke höher, zwischen Pflanzen und Bäumen, nur noch ein Teppich von Geräuschen: Das Rauschen der Pneus, die heulenden Sirenen, das Sprechen der Menschen und die Lüftungsanlagen auf den Dächern der Häuser, vermischen sich zu einem Meer ähnlichen Rauschen, welches relativ beruhigend wirkt…

Der Sonnenunterhang im September im «The High Line» Park, auf der Höhe zwischen W14th und W15th Street, im Bereich der Holzliegen ist ein Highlight. Die untergehende Sonne glüht mit voller Kraft rechtwinklig auf Manhatten zu, und lässt alle Gebäude, Pflanzen und Menschen in einer rot-orange farbigen Aura erscheinen.

Die surrealistische Welthauptstadt New York hat mit dem Park «The High Line» definitiv eine städtebauliche neue Dimension geschaffen, welche eine neue Perspektive bietet, auf einer der verrücktesten Plätze dieser Erde!

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