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	<title>Schnieper Architekten Home I Blog</title>
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	<description>Blog von Schnieper Architekten  Kriens-Luzern</description>
	<pubDate>Sat, 12 May 2012 11:35:42 +0000</pubDate>
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		<title>Zu Gast bei &#8220;Ede&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 20:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juliane Reuther</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen stürzte ich mich in die Planung für unseren diesjährigen Büroausflug. Die Wahl des Ausflugsziels kam nicht von ungefähr. Immerhin habe ich bereits einige Zeit in dieser Stadt verbracht und denke oft an ihre Vielfältigkeit, ihren Geruch und ihre versteckte Schönheit, an ihre kauzigen aber einzigartigen Bewohner, die durch ihre unverblümte Direktheit einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen stürzte ich mich in die Planung für unseren diesjährigen Büroausflug. Die Wahl des Ausflugsziels kam nicht von ungefähr. Immerhin habe ich bereits einige Zeit in dieser Stadt verbracht und denke oft an ihre Vielfältigkeit, ihren Geruch und ihre versteckte Schönheit, an ihre kauzigen aber einzigartigen Bewohner, die durch ihre unverblümte Direktheit einen ganz speziellen Charme versprühen. Das Ziel war also unverkennbar <span style="color: #999999;"><a title="Berlin" href="http://www.berlin.de/" target="_blank">Berlin</a></span>. Bereits während der Recherche für das 3-Tagesprogramm eröffneten sich ungeahnte und vor allem unzählige Möglichkeiten. Das Programm in nur drei Tage Reisezeit zu pressen, war eine grosse Herausforderung. Immer wieder sind Programmpunkte dazu gekommen oder von der Liste verschwunden, haben sich wieder eingeschlichen, um dann doch wieder verworfen zu werden. Nachdem das <a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/entdeckungsreise.pdf"></a><a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/entdeckungsreise.pdf">Programm</a> stand und wir vom Basler Flughafen Richtung Berlin steuerten, machte sich bei unserer kleinen Reisegruppe eine überraschende Vorfreude breit. Und als dann über die Lautsprecher im Flugzeug die Durchsage „Willkommen im sonnigen Berlin“ erklang, begann unser Architekturmarathon durch die Hauptstadt. Wir absolvierten täglich einen fast 20 km umfassenden Stadtspaziergang durch Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Friedrichshain, Mitte, Charlottenburg und Moabit, um nur die wichtigsten Gebiete zu nennen. Zu den Anlaufpunkten gehörten neben den Klassikern wie dem <span style="color: #999999;"><a title="Neues Museum" href="http://www.neues-museum.de/" target="_blank">Neuen Museum</a></span>, einigen besonders hervorstechende <span style="color: #999999;"><a href="http://www.nordischebotschaften.org/" target="_blank">Botschaftsbauten</a></span>, dem Bebelplatz, dem <span style="color: #999999;"><a href="http://www.jmberlin.de/" target="_blank">Jüdischen Museum</a></span> und dem <span style="color: #999999;"><a href="http://www.tv-turm.de/" target="_blank">Fernsehturm</a></span> auf dem Alexanderplatz auch einige verborgene Schätze, wie das Tacheles Areal, Clärchens Ballhaus<span style="color: #c0504d;"> </span>und die Ruine des Franziskanerklosters. Wir durchstreiften einige der vielen <span style="color: #999999;"><a href="http://www.welterbesiedlungen-berlin.de/de/index.php" target="_blank">Siedlungen der Moderne</a></span><span style="color: #000000;">,</span> von Architekten wie Mies van der Rohe, Bruno und Max Taut, sowie das <span style="color: #999999;"><a href="http://www.buergerverein-hansaviertel-berlin.de/" target="_blank">Hansaviertel</a></span>, als auch alte Markthallen voller Charme und natürlich aktuelle Neu- und Umbauten, welche die Vielseitigkeit der Berliner Architekturgeschichte fortschreiben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3776" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/dsc05796.jpg" alt="dsc05796" width="458" height="198" /></p>
<p><span>Siedlung Schillerpark - Erstes großstädtisches Wohnprojekt von</span> Bruno Taut 1924-30</p>
<p>Unzählige Eindrücke machten sich breit, positive, humorvolle aber auch bedrückende, wie sie die Berliner Geschichte mit sich bringt. Der Umgang mit dieser bewegten Geschichte ist in Berlin besonders schwierig händelbar und doch auf eine feinfühlige und eindrucksvolle Weise umgesetzt worden. Wenn man sich auf diese Reise in die Geschichte einlassen möchte, kann man sie mit jeder Pore spüren und wird förmlich mitgerissen von den vielen Schicksalen, die sich diese bewegte Zeit teilen. Eine neutrale Zusammenfassung unserer Reise zu schreiben, ist für mich kein leichtes Unterfangen. Die 3,5 Millionen Stadt lässt sich nur schwer in we­nigen Worten beschreiben, da sie immer wieder neue Facetten zeigt, jeder Besuch ein wenig anders ist und jeder eine andere Beziehung zu ihr aufbaut. Unumstritten ist jedoch der Charme dieser Stadt zwischen Metropole und Kleinstadtidyll, zwischen urbanen Bebauungen und verträumten grünen Inseln, zwischen Berliner Charisma und internationalem Flair. Auch Kulinarisch lässt sich die Palette kaum auf wenige Farbtöne begrenzen und bietet von der einfachen <span style="color: #999999;"><a href="http://konnopke-imbiss.de/" target="_blank">Currywurst</a></span><span style="color: #000000;"> </span>bis zum Champagner Diner alles was das Herz begehrt. Jeder einzelne Stadtteil zeigt sich von seiner sich eigenen Seite, so dass man, egal in welcher Stimmung, einen Wohlfühlort findet, an dem man die Seele baumeln lassen kann oder sich mitreissen lassen kann von seiner Umgebung.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Ich hoffe, ich konnte unserer kleinen Reisegruppe einen Teil meiner Faszination für Berlin und seiner tausend Gesichter weitergeben und hoffe, es war für sie nicht der letzte Besuch gewesen.</p>
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		<title>Ai Weiwei — 4 Blogbeiträge zum Thema Architektur</title>
		<link>http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/3615</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick J. Schnieper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr im August besuchte ich im Fotomuseum Winterthur die Austellung «Interlacing» von Ai Weiwei. Ich war sofort fasziniert von der künstlerischen und politischen Kraft seiner Werke. Ein «Kunst-Politiker», der weit über den Tellerrand hinausschaut&#8230; Und mit den neuen Medien genauso virtuos umgehen kann wie mit der archaischen Architektur.

Ai Weiwei in seinem Studio in Peking [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr im August besuchte ich im <a href="http://www.fotomuseum.ch/VORSCHAU-RUECKSCHAU.preview-review.0.html?&amp;no_cache=1" target="_blank">Fotomuseum Winterthur</a> die Austellung <a href="http://www.journal21.ch/ai-weiwei-interlacing" target="_blank">«Interlacing»</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ai_Weiwei" target="_blank">Ai Weiwei</a>. Ich war sofort fasziniert von der künstlerischen und politischen Kraft seiner Werke. Ein «Kunst-Politiker», der weit über den Tellerrand hinausschaut&#8230; Und mit den neuen Medien genauso virtuos umgehen kann wie mit der archaischen Architektur.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3630" title="blog-ai-weiwei-studio" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/04/blog-ai-weiwei-studio.jpg" alt="blog-ai-weiwei-studio" width="458" height="160" /></p>
<p>Ai Weiwei in seinem Studio in Peking 2010.</p>
<p>Im Buch zur Austellung <a href="http://www.amazon.de/Ai-Weiwei-Interlacing-Urs-Stahel/dp/3869303778" target="_blank">«Interlacing»</a> sind Blogbeiträge von Ai Weiweis weltbekanntem Blog ins Deutsche übersetzt, zu Themen wie Politik, Kunst, Philosophie und Architektur. Nachfolgend vier Blogposts aus dem Buch zum Thema Architektur:  <em><a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/04/ai-weiwei-architektur-und-raum.pdf">Architektur und Raum</a> / <a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/04/ai-weiwei-ideale-staete-und-architektur-gibt-es-nicht.pdf">Ideale Städte und Architekturen gibt es nicht</a> /  <a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/04/ai-weiwei-gewoehnliche-architektur.pdf">Gewöhnliche Architektur</a> / <a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/04/ai-weiwei-text-einige-gedanken-ueber-zukeunftige-staete.pdf">Einige Gedanken über zukünftige Städte</a>. </em>Alle vier Blogbeiträge sind zwischen 2006 und 2009 entstanden. Im Fruhjahr 2009 wurde sein viel beachteter Blog von den chinesischen Behörden stillgelegt.</p>
<p>Nach der Beschäftigung mit seinen Schriften kommt man nicht nur als Architekt zu dem Schluss, dass lebenswerte Architektur eine wichtige Grundlage für eine gesunde Gesellschaft ist: Siehe auch mein Blobeitrag vom 8. Februar 2011 - <a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/2651" target="_blank">Die Wirkung von schlechter «Architekturluft» auf unser Unterbewusstsein</a></p>
<p>Aktuell: <a href="http://www.20min.ch/ausland/news/story/Ai-Weiwei-bespitzelt-sich-jetzt-selbst-21804514" target="_blank">Ai Weiwei bespitzelt sich jetzt selbst</a></p>
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		<title>Sanierung Schulhaus Krauer in Kriens</title>
		<link>http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/3549</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 07:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick J. Schnieper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sanierungsarbeiten am Schulhaus Krauer in Kriens wurden letzten Herbst abgeschlossen. Sie dauerten drei Jahre, da nur während der Sommerferien gearbeitet werden durfte. Siehe auch Blog-Beiträge vom 16. Febraur 2009 und 3. November 2009. Zusätzlich wurden die ganzen Sanierungsmassnahmen durch den unerwarteten Nutzerwechsel um ein Jahr verzögert. In der Startplanung ging man von einem Primarschulhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sanierungsarbeiten am Schulhaus Krauer in Kriens wurden letzten Herbst abgeschlossen. Sie dauerten drei Jahre, da nur während der Sommerferien gearbeitet werden durfte. Siehe auch Blog-Beiträge vom <a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/265" target="_blank">16. Febraur 2009</a> und <a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/1157" target="_blank">3. November 2009</a>. Zusätzlich wurden die ganzen Sanierungsmassnahmen durch den unerwarteten Nutzerwechsel um ein Jahr verzögert. In der Startplanung ging man von einem Primarschulhaus aus, nach der ersten Sanierungsetappe 2009 kam der Wechsel zum Oberstufenschulhaus. Seit Herbst 2011 ist nun die <a href="http://www.sportschule-kriens.ch" target="_blank">«Sportschule Kriens»</a> mit sechs Klassen im Schulhaus Krauer untergebracht.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3612" title="blog-schulhaus-krauer2" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/03/blog-schulhaus-krauer2.jpg" alt="blog-schulhaus-krauer2" width="458" height="316" /><br />
Nordwestfassade - Foto Marco Homberger, Luzern / Berlin</p>
<p>Durch die Bereitschaft der Gemeinde Kriens und der beteiligten Ämtern über den Tellerrand hinaus zu schauen, ist das Schulhaus Krauer ein gutes Beispiel, wie mit einer intakten Bausubstanz umgegangen werden kann, siehe <a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/projekte/referenzen/schule_krauer_kriens/schule_krauer_kriens.php" target="_blank">Fotos Vor- und Nachher</a> von Marco Homberger. Es braucht von Seiten der Behörden Personen, welche das nötige architektonische und kulturelle Verständnis mitbringen, um Aspekte wie Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft bzw. Sozialverträglichkeit in die Planung differenziert einzubeziehen.</p>
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		<title>The Fine Art of Crema Espresso&#8230;</title>
		<link>http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/3499</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 07:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick J. Schnieper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Anfang Dezember 2011 haben wir in unserem Büro eine Olympia Maximatic Kaffeemaschine, eine halbautomatische Zweikreis-Kolben-Maschine. Genügend Zeit also, um Erfahrungen zu sammeln:

Vorab: Die Kaffeequalität ist phänomenal! Zeit, Erfahrung und Musse sind notwendig und Voraussetzungen für einen feinen Crema Espresso. Die gleichen Zutaten wie für gute Architektur. Das Zubereiten des Kaffees ist kein Nespresso-Quickie!
Das Kaffee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang Dezember 2011 haben wir in unserem Büro eine <a href="http://www.olympia-express.ch/home" target="_blank">Olympia</a> Maximatic Kaffeemaschine, eine halbautomatische Zweikreis-Kolben-Maschine. Genügend Zeit also, um Erfahrungen zu sammeln:</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3610" title="olympia-maximatic-3" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/02/olympia-maximatic-3.jpg" alt="olympia-maximatic-3" width="229" height="317" /></p>
<p>Vorab: Die Kaffeequalität ist phänomenal! Zeit, Erfahrung und Musse sind notwendig und Voraussetzungen für einen feinen Crema Espresso. Die gleichen Zutaten wie für gute Architektur. Das Zubereiten des Kaffees ist kein Nespresso-Quickie!</p>
<p>Das Kaffee machen und das Geniessen ist jedes Mal ein kleines Ritual. Kleinste Veränderungen im Mahlgrad, beim Andruck mit dem Tamper oder der Luftfeuchtigkeit haben Auswirkung auf die Crema Espresso Qualität. Diese kleinen Veränderungen zu beobachten und zu geniessen, machen das Kaffeetrinken zu einer Leidenschaft.</p>
<p>Wer gerne sehr guten Crema Espresso trinkt und Espresso-Kaffee nicht mit «Expresso Kaffee» verwechselt, wird mit einer Olympia Maximatic, in Glarus hergestellt, lebenslänglich glücklich und wird es fortan schwierig haben, in einem Restaurant einen Kaffee zu bestellen&#8230;</p>
<p>Kaffeetipp: Spielhofkaffee Glarus - Kaffeemischung <a href="http://www.spielhofkaffee.ch/index.php?id=40" target="_blank">San Andrea</a></p>
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		<title>Wann ist ein Haus ein Hochhaus?</title>
		<link>http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/3453</link>
		<comments>http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/3453#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 07:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick J. Schnieper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann ein Gebäude als Hochhaus empfunden wird, ist immer eine Frage des Massstabes und des städtebaulichen Kontextes.
Die St. Patrick’s Cathedral in New York City wirkt von aussen klein, fast wie eine Kapelle, zwischen den Hochhäusern in Midtown Manhattan. Man hat nie das Gefühl, dass diese Kirche hoch ist zwischen den vielen Hochhäusern. Dieses Empfinden ändert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann ein Gebäude als Hochhaus empfunden wird, ist immer eine Frage des Massstabes und des städtebaulichen Kontextes.</p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St._Patrick%E2%80%99s_Cathedral_%28New_York%29" target="_blank">St. Patrick’s Cathedral</a> in New York City wirkt von aussen klein, fast wie eine Kapelle, zwischen den Hochhäusern in Midtown Manhattan. Man hat nie das Gefühl, dass diese Kirche hoch ist zwischen den vielen Hochhäusern. Dieses Empfinden ändert sich schlagartig beim Betreten der Kirche. Die dreischiffige neugotische Kirche bietet Platz für 2&#8242;400 Menschen, ist 123 Meter lang und 53 Meter breit. Wie kann es sein, dass eine 101 Meter hohe Kirche als nicht gross empfunden wird von aussen? Das nahe gelegene Rockefeller Center ist mehr als doppelt so hoch, und es ist nicht das einzige Gebäude in der näheren Umgebung der Kirche, welches so hoch ist. Für die meisten Betrachter ein ungewohnter Anblick, dass die Kirche das kleinste Gebäude ist, was unser gewohntes Massstabsgefühl irritiert, und unsere Erfahrung sagt, das kann keine Kirche sein&#8230; Eventuell ist es eine Kapelle. Selbst eine über hundert Meter hohe Kirche wird nicht als grosses Gebäude wahrgenommen, wenn die umliegenden Häuser deutlich höher sind.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3457" title="st-patricks-cathedral" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/01/st-patricks-cathedral.jpg" alt="st-patricks-cathedral" width="458" height="305" /><br />
An der Fifth Avenue in NYC: St. Patrick’s Cathedral und rechts das Luxus-Einkaufshaus Saks.</p>
<p>Umgekehrt wird der ca. 20 Meter hohe Renaissance-Portikus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sant%E2%80%99Andrea_%28Mantua%29" target="_blank">Basilika Sant’Andrea</a> in Mantua/Italien als überdurchschnittlich hoch wahrgenommen. Warum? Wer schon durch die schmalen Gassen in Mantua spaziert ist und plötzlich auf dem relativ kleinen Platz vor der Kirche steht, kennt das Gefühl; die Eingangsfassade wirkt in ihrer Höhe und Breite gewaltig. Die Fassade sprengt in ihrer Höhe den gewohnten Massstab um das Doppelte. Auch der Platz vor der Basilika, verglichen mit den schmalen Gassen, wirkt gross. Der Platz und die Höhe der Eingangsfassade sind grösser und höher als das durchschnittliche Gebäude in der Altstadt von Mantua, was die Kirche grösser erscheinen lässt, als sie tatsächlich ist.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3479" title="blog-basilika-sant-andrea-mantua" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2012/01/blog-basilika-sant-andrea-mantua.jpg" alt="blog-basilika-sant-andrea-mantua" width="458" height="373" /></p>
<p>Die Basilika Sant’Andrea in Mantua von Leon Battista Alberti.</p>
<p>Ob ein Haus ein Hochhaus ist, lässt sich nicht über Stockwerke oder Meter definieren; es ist eine Frage der Massstäblichkeit eines Ortes, welcher über den grössten gemeinsamen Nenner definiert ist.</p>
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		<title>«Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder» – Die Veränderung der Landschaft</title>
		<link>http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/3353</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 15:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick J. Schnieper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel «Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder» erschien im Jahr 1973 vom Schweizer Künstler Jörg Müller die Bildermappe  für Kinder zur Veränderung der Landschaft.

Die sieben Illustrationen zeigen eine fiktive Landschaft in verschiedenen Jahreszeiten, welche sich in nur 20 Jahren völlig verändert. Die Veränderungen scheinen in den ersten zwei, drei Bildern unbedeutend. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel «Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder» erschien im Jahr 1973 vom Schweizer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alle_Jahre_wieder_saust_der_Presslufthammer_nieder" target="_blank">Künstler Jörg Müller</a> die Bildermappe  für Kinder zur Veränderung der Landschaft.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3431" title="bild1_7-klein" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2011/12/bild1_7-klein.jpg" alt="bild1_7-klein" width="229" height="628" /></p>
<p>Die <a href="http://www.gewerbemuseum.ch/default.asp?Sprache=D&amp;Thema=100024&amp;Rubrik=0&amp;Gruppe=47&amp;Seite=60&amp;AusstellungSeite=31&amp;AusstellungID=23" target="_blank">sieben Illustrationen</a> zeigen eine fiktive Landschaft in verschiedenen Jahreszeiten, welche sich in nur 20 Jahren völlig verändert. Die Veränderungen scheinen in den ersten zwei, drei Bildern unbedeutend. Spätestens jedoch das vierte Bild, die Winterlandschaft, führt einem vor Augen, dass die vielen kleinen Veränderungen einen grossen Einfluss auf das Landschaftsbild haben können&#8230; Die liebevoll gestalteten Zeichungen, mit vielen kleinen Details ausgestattet, laden den Betrachter ein, genauer hinzuschauen.</p>
<p>Jörg Müller war einer der ersten, der die rasante Veränderung der  Landschaft auf eindrückliche Art sichtbar machte, in einer Zeit, wo Kritik  am Fortschrittsglauben am Anfang stand.</p>
<p>Im Jahr 1973 war ich 6 Jahre alt; ich kann mich noch sehr gut an diese Bilderserie erinnern. Ich bestaunte die Bilder immer wieder, und schaute mir die kleinen Veränderungen in der Landschaft an. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich das erste mal in meinem Leben bewusst beobachtet und verglichen&#8230; Das idyllische Haus erinnerte mich an die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf. Ich wuchs in einer Umgebung auf, wo immer gebaut wurde, und war daher fasziniert von der Bauerei. Trotzdem stimmte mich das Bild Nummer sechs traurig, als die Villa Kunterbunt abgerissen wurde&#8230;</p>
<p>Für mich sind diese sieben Illustrationen aktueller denn je  –  und sicher ein schönes Weihnachtsgeschenk für Kinder!</p>
<p>Verlag Sauerländer: <a href="http://www.sauerlaender.de/titel-146-146/alle_jahre_wieder_saust_der_presslufthammer_nieder-6377/" target="_blank">«Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder»</a></p>
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		</item>
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		<title>«Our True Intent Is All For Your Delight»</title>
		<link>http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/3290</link>
		<comments>http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/3290#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 16:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick J. Schnieper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Titel «Our True Intent Is All For Your Delight - Unsere wahre Absicht ist da für Ihr Vergnügen» steht für die englischen Butlin Feriencamps-Postkartenserie der späten 1960er bzw. frühen 1970er Jahre.
Die englische Butlin Holiday Camps Company ermöglichte es englischen Arbeiterklasse-Familien, in England günstige Ferien zu verbringen; in einer (Alp)Traumwelt&#8230; voller Oberflächlichkeiten, wo selbst das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel «Our True Intent Is All For Your Delight - Unsere wahre Absicht ist da für Ihr Vergnügen» steht für die englischen Butlin Feriencamps-Postkartenserie der späten 1960er bzw. frühen 1970er Jahre.</p>
<p>Die englische <a href="http://www.butlins.com/" target="_blank">Butlin</a> Holiday Camps Company ermöglichte es englischen Arbeiterklasse-Familien, in England günstige Ferien zu verbringen; in einer (Alp)Traumwelt&#8230; voller Oberflächlichkeiten, wo selbst das berüchtigte englische Regenwetter die Stimmung nicht trüben konnte.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3294" title="blog-butlins-book" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2011/11/blog-butlins-book.jpg" alt="blog-butlins-book" width="458" height="358" /><br />
Der Indoor Head Pool des Butlin Monsney Camp  I  Foto: Elmar Ludwig</p>
<p>Der aus Irland stammende Fotograf <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_Hinde_%28photographer%29" target="_blank">John Hinde</a> war als Art Director verantwortlich für die Inszenierungen der surrealistischen, üppig farbigen, perfekt inszenierten Postkarten. Zusammen mit den beiden deutschen Fotografen Elmar Ludwig und Edmund Nägele und dem britischen Fotografen David Noble entstanden wunderbar schöne, seltsam anmutende Fotos, welche den Zeitgeist der neuen Arbeiterklasse im England der 1970er Jahre sehr schön dokumentieren.</p>
<p>Die <a href="http://we-english.co.uk/blog/?p=1804" target="_blank">Bilder</a> sind reich an vielen kleinen Details. Es gibt vieles, was entdeckt werden will. Trotz der zahlreichen Details, welche für die Räume, Innenräume und Aussenräume wichtig sind, bleiben die Bilder immer oberflächlich. Die Menschen wirken wie Gegenstände, welche sich bewusst oder unbewusst mit Kitsch flashen. Durch das Spannungsfeld, der künstlich gemütlich gestalteten Räume und den fröhlich gleichgeschalteten Menschen entseht eine starke, surrealistische Atmosphäre.</p>
<p>Die John Hinde Postkartenfoto-Serie ist eine aufschlussreiche Architekturdokumentation; sie zeigt wunderbar den architektonischem Massengeschmack der 1960er Jahre, welcher in den Butlin&#8217;s Ferien Camps perfekt befriedigt wurde.</p>
<p>Buchtipp: <a href="http://www.amazon.de/Our-True-Intent-Your-Delight/dp/1905712200" target="_blank">Our True Intent Is All for Your Delight</a> - The John Hinde Butlin&#8217;s Photographs</p>
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		<title>Die kubistische Evolution der Elan Rennskis</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 09:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick J. Schnieper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Skisaison wurde dieses Wochenende mit dem Damen und Herren Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher in Sölden gestartet, und somit auch die aktuellen Rennskimodelle «in Action» präsentiert. Letztes Jahr im September habe ich über die Modelle 2010/11, mit einem «red dot» ausgezeichneten Elan Rennskis (Elan Skidesign von Kubismus inspiriert)  einen Beitrag geschrieben. Die Erwartung war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Skisaison wurde dieses Wochenende mit dem Damen und Herren Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher in Sölden gestartet, und somit auch die aktuellen Rennskimodelle «in Action» präsentiert. Letztes Jahr im September habe ich über die Modelle 2010/11, mit einem «red dot» ausgezeichneten Elan Rennskis (<a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/2203" target="_blank">Elan Skidesign von Kubismus inspiriert</a>)  einen Beitrag geschrieben. Die Erwartung war natürlich gross, was <a href="http://www.elanskis.com/en/world-cup-race.html" target="_blank">Elan</a> diese Saison präsentiert!</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3248" title="blog_elanski2011" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2011/10/blog_elanski2011.jpg" alt="blog_elanski2011" width="455" height="184" /></p>
<p>Oben: Elan Slalomrennski Modell 2011/12 - Unten: letztjähriges Modell</p>
<p>Das aktuelle Ski-Design geht noch einen Schritt weiter bezüglich geometrisierender Abstraktion. Der Elan Schriftzug scheint sich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kubismus" target="_blank">kubistischen</a> Gesamtwerk, in den Farben Grün und Rot, kombiniert mit Grau, Schwarz und Weiss (Weiss wie der Schnee)  aufzulösen.</p>
<p>Ich finde die kubistische Weiterentwicklung der slowenischen Designer «<a href="http://www.gigodesign.com/" target="_blank">Gigodesign</a>» gelungen, bis auf die etwas zu gross gewordene schwarze Fläche mit dem «richtigen Elan» Schriftzug. Ist der weisse, mittelgrosse Elan-Schriftzug auf schwarzem Grund ein Kompromiss der Marketingabteilung von Elan&#8230; damit das kubistische Design den Namen Elan nicht ganz auflöst?</p>
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		<title>The High Line Park – again and again&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 16:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick J. Schnieper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich jeweils im Herbst für drei Wochen in New York City bin, besuche ich ungefähr zwei mal die Woche den vor zwei Jahren eröffnete Park «The High Line», siehe auch Post vom 2. September 2009 - Gelungene Symbiose von Natur und Stadt über den Strassen von Manhatten. Der Park ist seit seiner Eröffnung ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich jeweils im Herbst für drei Wochen in New York City bin, besuche ich ungefähr zwei mal die Woche den vor zwei Jahren eröffnete Park <a href="http://www.thehighline.org/" target="_blank">«The High Line»</a>, siehe auch Post vom 2. September 2009 - <a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/archives/868" target="_blank">Gelungene Symbiose von Natur und Stadt über den Strassen von Manhatten</a>. Der Park ist seit seiner Eröffnung ein richtiges Besuchermagnet geworden. Was macht den Ort auf Stelzen denn so attraktiv?</p>
<p>Die städtebauliche Perspektive ist einmalig, der Spaziergang auf der 2.3 Kilometer langen Parkanlage, <a href="http://www.thehighline.org/about/maps" target="_blank">Section I und II</a>, auf über 10 Metern Höhe über den Strassen von Manhattan bietet eine neue und ungewöhnliche Sicht. Man sieht die Auto von oben, und die Häuserfassaden auf der Höhe des zweiten Obergeschosses mit den entsprechenden Einblicken in Büros, Galerien und Wohnungen! Auf dem «The High Line» Park zu flanieren - die Gehwege sind nicht sehr breit, ungefähr 3 Meter, entspricht der Breite der alten Eisenbahn-Trassees - ist vergleichbar mit einer Wanderung auf einem Grat in den Bergen. Links und rechts eine eindrückliche Aussicht auf Berge und Tal (Hochhäuser und Strassen) und Natur (Bepflanzung beidseits vom Gehweg). Der Park wirkt auch wie eine schmale lange Insel, belebt von vielen Menschen und umgeben von viel Luftraum. Ähnlich Manhattan, welches auch schmal und lang ist und ebenfalls dicht besiedelt ist, und links und rechts mit dem Houdson und East River grosse Freiräume hat.</p>
<p><a href="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2011/10/blog_the-high-line.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3205" title="blog_the-high-line" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2011/10/blog_the-high-line.jpg" alt="blog_the-high-line" width="458" height="344" /></a></p>
<p>27. September 2011 - Sitzstufen und Wiese zwischen W22th und W23th Street</p>
<p>Die Lärm-Kulisse von New York City ist drei Stockwerke höher, zwischen Pflanzen und Bäumen, nur noch ein Teppich von Geräuschen: Das Rauschen der Pneus, die heulenden Sirenen, das Sprechen der Menschen und die Lüftungsanlagen auf den Dächern der Häuser, vermischen sich zu einem Meer ähnlichen Rauschen, welches relativ beruhigend wirkt&#8230;</p>
<p>Der Sonnenunterhang im September im «The High Line» Park, auf der Höhe zwischen W14th und W15th Street, im Bereich der Holzliegen ist ein Highlight. Die untergehende Sonne glüht mit voller Kraft rechtwinklig auf Manhatten zu, und lässt alle Gebäude, Pflanzen und Menschen in einer rot-orange farbigen Aura erscheinen.</p>
<p>Die surrealistische Welthauptstadt New York hat mit dem Park «The High Line» definitiv eine städtebauliche neue Dimension geschaffen, welche eine neue Perspektive bietet, auf einer der verrücktesten Plätze dieser Erde!</p>
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		<title>9/11 Memorial - New York</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 06:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick J. Schnieper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich besuchte das «9/11 Memorial» am letzten Sonntag Morgen und gestern Abend beim Eindunkeln. Wer die Absicht hat, das Denkmal zu besichtigen, sollte unbedingt am Abend gehen. Die Stimmung mit den beleuchteten Becken ist dann um ein vielfaches besser als am Tag!
Die städtebauliche Situation ist atemberaubend&#8230; Die beiden Pools (Footprints) bilden einen riesigen Freiraum mitten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich besuchte das<a href="http://www.911memorial.org/" target="_blank"> «9/11 Memorial»</a> am letzten Sonntag Morgen und gestern Abend beim Eindunkeln. Wer die Absicht hat, das Denkmal zu besichtigen, sollte unbedingt am Abend gehen. Die Stimmung mit den beleuchteten Becken ist dann um ein vielfaches besser als am Tag!</p>
<p>Die städtebauliche Situation ist atemberaubend&#8230; Die beiden Pools (Footprints) bilden einen riesigen Freiraum mitten in Downtown-Manhattan. Beide Wasserfallbecken werden gefasst von unzähligen Hochhäusern, welche diesen Namen auch verdienen. Die vertikale Verdichtung rund um diesen Freiraum gibt diesem Platz speziell am Abend eine besondere Energie. Selbst die bei Tage wenig gelungenen Hochhäuser, wie zum Beispiel das neue halbfertige <a href="http://www.wtc.com/" target="_blank">«One World Trade Center»</a>, sieht bei Nacht schön aus&#8230; Aus kalten verspiegelten Glasfassaden werden gelblich verpixelte, angenehm anzusehende Hochhäuser, die wie ein Feuerwerk rund um die beiden Memorial-Pools wirken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3127" title="blog-9_11-memorial" src="http://www.schnieperarchitekten.ch/blog/wp-content/uploads/2011/09/blog-9_11-memorial.jpg" alt="blog-9_11-memorial" width="458" height="344" /></p>
<p>South Memorial Pool  I  Kamera «iPod touch»&#8230;</p>
<p>Die landschaftsarchitektonische Idee mit den beiden Wasserfallbecken in dunklem Naturstein, welche die beiden einstürzenden Türme symbolisieren, finde ich sehr gut. Auch das Bronzeband mit den eingestanzten Namen aller 9/11 Opfer, das die beiden Pools vierseitigt abschliesst, ist speziell bei Nacht eindrücklich mit den von hinten beleuchteten Namen. Das Wasser, das von der Parkebene in die etwa 10 Meter tiefer gelegenen Pools stürzt – das Wasser wird oben über einen feinen Rechen in linienförmige einzelne Wasserstrahlen aufgeteilt – erinnert mich abends, wenn der Wasserfall durch die Beleuchtung silbrig erscheint, an die Fassadenstruktur der beiden eingestürzten World Trade Center Zwillingstürme.</p>
<p>Der 9/11 Memorial Park, gestaltet von Landschaftsarchitekt <a href="http://www.pwpla.com/firm/partners/peter-walker" target="_blank">Peter Walker</a> aus Berkeley/San Francisco und dem New Yorker Architekten <a href="http://www.handelarchitects.com/people.html" target="_blank">Michael Arad</a>, ist eine weitere neue landschaftsarchitektonische Attraktion in Manhattan, neben dem vor zwei Jahren eröffneten Park <a href="http://www.thehighline.org/" target="_blank">«The High Line»</a>.</p>
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