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Haus Optiker – Kunst am Bau: Eine Betrachtung von Annalisa Viati Navone

Unter dem Titel «Erscheinungsformen der Interaktion zwischen Architektur und Kunst» befasst sich Annalisa Viati Navone im Architektur-Magazin Faces Nr. 75 mit der Künstlerin Adriana Beretta aus Bellinzona. Im Abschnitt mit dem Untertitel «Die Strategie der Verlangsamung des Blicks» beschreibt Annalisa die beiden künstlerischen Eingriffe von Adriana im Haus Optiker in Lungern bei Bürglen in Obwalden.

Metallskulptur im Atrium | Foto: A. Beretta

Die beiden Kunstprojekte – im Entrée und Atrium – sind präzise auf das Haus Optiker abgestimmt. Im Entrée wird man von vier aneinandergereihten, raumhohen Leinwänden in den Farben Gelb und Rot empfangen, die teilweise mit einem handschriftenähnlichen Muster beschrieben sind. Eine «autobiografische Landschaft» der Bauherren, stellt Annalisa fest.

Der zweite künstlerische Eingriff verlagert sich von der Horizontalen (Entrée) in die Vertikale ins Atrium oder Vitrine, wie Annalisa diesen Raum beschreibt. Eine weisse Metallskulptur aus aneinandergereihten T-Profilen verbindet die drei Geschosse des Hauses über acht Meter miteinander. Beide Arbeiten zeichnen sich durch einfache Grundformen und der Wiederholung aus.

Die vielschichtigen Betrachtungsmöglichkeiten der beiden Arbeiten von Adriana Beretta beschreibt Annalisa Viati Navone tiefgründig in der aktuellen Ausgabe von Faces.

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