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Das Minarett aus städtebaulicher Sicht betrachtet…

Das Minarett ist ein religiöses Symbol, wie der Kirchturm auch. Symbole gehören zu unserem Leben, ob in der Religion, Politik oder in der Wirtschaft. Als ich mich mit der Abstimmungsvorlage zu beschäftigen begann, stellte ich mir aus städtebaulicher Sicht die Frage: Was ist problematischer: ein Minarett-Turm oder ein McDonald’s Pylon? Unsere Städte und Agglomerationen sind voll von McDonald’s Symbolen! Wollen wir das? Oder haben wir uns einfach daran gewöhnt?

Zwei städtebauliche gut sichtbare Symbole mit Anfangsbuchstaben «M»… Rechts: Minarett in Muscat, Oman

Die Minarett-Gegner behaupten, Minarette passen nicht in unsere abendländischen Städte. Passen die McDonald’s Pylone oder das Starbucks-Logo in unsere Landschaften und Städte? Die sichtbare Globalisierung in der Wirtschaft haben wir, so weit es scheint, akzeptiert, bringt ja auch Geld! Wie sieht es mit der religiösen Globalisierung aus? Für mich sind Minarette und Moscheen aus städtebaulicher Sicht überhaupt kein Problem, wenn folgende architektonischen Prämissen (gilt für alle Religionsgemeinschaften) eingehalten werden:

Minarette und Moscheen müssen von hoher architektonischer Qualität sein.
Um die architektonische Qualität zu gewährleisten, müssen offene Architekturwettbewerbe ausgeschrieben werden.
Sakrale Bauten gehören nicht in Industriezonen.
Es dürfen keine billigen «Hinterhof»-Moscheen und -Minarette gebaut werden.

Mit diesen architektonischen Massnahmen können sich die weltoffenen und toleranten Muslime von den extremistischen Muslime klar abgrenzen. Alle Religionsbauten in der Schweiz müssen jederzeit für jedermann offen stehen. Hasspredigten oder die Beschneidung von Mädchen sind ebenso wenig zu akzeptieren, wie die pädophilen Vorkommnisse in den Katholischen Kirchen.

Wir sollten den Wert von unterschiedlichen Religionen und Kulturen zu schätzen lernen. Die Globalisierung ist auch eine Chance für die religiöse und kulturelle Verständigung.

Tipp:

Reportage über die Wohnung meiner Eltern in der Wohnrevue 12/09

Meine Eltern haben im Jahr 2006 das Einfamilienhaus in Eschenbach verkauft, in dem ich aufgewachsen bin. Sie ersteigerten sich aus einem Konkurs die Attikawohnung auf dem Gemeindehaus mit Blick auf das Kloster und die Berge. Das Innere der Wohnung sollte total neu werden, und ich als ihr Sohn war für die Architektur verantwortlich.
Seine Eltern als Bauherren zu haben hat Vor- und Nachteile. Der grösste Vorteil war, dass ich sehr genau wusste, was meinen Eltern wichtig war. Der Nachteil: Für meine Eltern war ich Patrick, ihr Sohn, und nicht der Architekt … Das war ja eigentlich auch sehr schön. Doch trotzdem fehlte manchmal eine gewisse Distanz. Ich musste lernen, meine Eltern als Bauherren zu betrachten, und umgekehrt mussten meine Eltern lernen, mich als Architekt zu verstehen.
Das «Eltern-Sohn-Projekt» ist schlussendlich sicher geglückt, vor allem wenn meine Mama sagt: «Am liebsten bin ich Zuhause und schaue mir die Wohnung an!»
Die Reportage der Wohnrevue «Wohnort Eschenbach – «Harmonie der Strenge» (PDF-File), mit Text von Christina Horisberger und Fotos von Bruno Helbling, hat die Idee der Wohnung sehr schön eingefangen.

Aussensanierung Schulhaus Krauer in Kriens fast fertig!

Seite Ende Juni 2009 sind die Arbeiten an der Fassade des Schulhauses Krauer in Kriens in vollem Gange. Die alten Fenster wurden während der Sommerferien ausgewechselt und durch neue Holzmetallfenster mit Dreifachisolierverglasung ersetzt. Die bestehende Fassade erhielt eine neue Aussendämmung mit neu 24 cm starken Polystyrol-Platten. Die neue Dämmung ist mit verschieden Putzstrukturen versehen, als Hommage an die alte Sichtbetonfassade. Das Material und Farbkonzept wurde zusammen mit Jörg Niederberger entwickelt. Die verschiedenen Putzstrukturen und Farbnuancen lassen das Schulhaus je nach Lichtstimmung immer wieder in einem neuen Kleid erscheinen.

Auch ist das Haus auf den neusten Stand der Technik bezüglich Erdbeben-Sicherheit gebracht worden. Mit zusätzlichen Stahlstützen im Bereich der Schulzimmer und aufbetonierten Treppenhauswänden entspricht das Schulhaus heute den aktuellen SIA-Vorschriften. Im weiteren wurden sämtliche alten Sanitärleitungen durch neue ersetzt. Ebenso ist die «nasse» 3 cm-Korkdämmung der Pausenhalle durch eine neue, 12 cm dicke Schaumglas-Dämmung ersetzt worden. Der Deckbelag der Pausenhalle ist neu ein Gussasphalt-Belag, kugelgestrahlt in anthrazitgrauem Ton, welcher die alten Waschbetonplatten ersetzt. Neben dem Bodenbelag bekommt die Pausenhalle auch neue Leuchten und Sitzbänke, beide in Zylinderform und in verschiedenen Höhen, welche für ein neues Erscheinungsbild sorgen werden neben dem neuen Eingangsportal. Zusätzlich gibt es eine Kletterwand im südlichen Teil der Pausenhalle. Bis Ende November 2009 sollten die Arbeiten der Aussensanierung bis auf wenige Details abgeschlossen sein. Die Innensanierung ist ab Ende Juni 2010 bis Ende August 2010 geplant.

Die Cooper Union auf der Suche nach der Form …

Cooper Union von Thom Mayne Morphosis Architekten Los Angeles

Das am 1. September 2009 neu eröffnete Gebäude der Cooper Union for the Advancement of Science and Art im East Village habe ich am Tag meiner Abreise, am Sonntag 20. September, nach meinem dreiwöchigen New York-Aufenthalt besucht. Ich war am Morgen um 9:00 Uhr da, die Stadt hat noch geschlafen, doch das neue Haus für Architektur und Kunst war bereits munter!

Lichthof als Begegnungszone mit Treppen und Brücken

Das Gebäude ist eine gelungene Abbildung von New York, immer in Bewegung, Neues ausprobieren, spielen … und sich immer wieder neu erfinden. Für mich stellt sich die Frage: Muss Architektur IMMER wieder NEU und LAUT sein? Ich erinnerte mich an Max Frisch’s Gedanken zu seinem ersten Haus, welches er  zusammen mit seiner ersten Ehefrau Gertrud Anna Constance von Meyenburg für seinen Bruder entworfen hat: «Je simpler mein Plan, um so besser wäre es. Statt dessen will ich Einfälle zeigen, und es wird ein dummes Haus, aber es wird gebaut.»

Viele schöne Ideen, welche Stückwerk bleiben. Bestes Beispiel ist der  Lichhof, der der Erschliessung dient, welcher vor lauter Dynamik und Ideen physisch zu zerbersten droht! Ich hoffe, die Studenten der Cooper Union finden trotz der Dynamik von NYC und der lauten Architektur, in welcher sie studieren, genügend Gelassenheit und Ruhe, um Ideen zu entwickeln, wie die Architektur von Morgen aussehen könnte! Bezüglich Gebäudehülle und Haustechnik ist das Haus für New York City ein Meilenstein, es ist nämlich nach einigen Bürohochhäusern (New York Times Building / Hearst Tower) das erste Schulgebäude, welches als «Green Building» zertifiziert wurde.

Portfolio Beitrag im «Häuser» 5/09 über mein Büro

Das deutsche Architekturmagazin «Häuser» vom Gruner + Jahr Verlag aus Hamburg stellt unter der Rubrik «Portfolio» in jeder Ausgabe ein Architekturbüro vor. Im März dieses Jahres besuchte mich Frau Ruth Händler in Kriens, um einen Portfoliobeitrag über mein Büro zu schreiben. Es war für mich eine neue Situation, nicht über ein bestimmtes Projekt zu sprechen, sondern generell über meine Arbeitsweise. Frau Händler nahm sich einen ganzen Nachmittag Zeit, mit mir über meine Arbeitsweise, architektonische Haltung und Projekte zu diskutieren. Dabei hat sie sehr gut herausgefiltert, was für mich wichtig ist in meinem architektonischen Arbeiten. Das aktuelle «Häuser» ist ab 14. September in der Schweiz, Deutschland und Österreich, in einer englischen Ausgabe auch in den USA am Kiosk und als Abonnement erhätlich. Als kleine Kostprobe den Beitrag Nr. 109 von Seite 67 «Unverwechselbar eigenständig» als PDF-File.

Das Fundament für den Freedom Tower steht!

Der Betonsockel des Freedom Towers wächst langsam aus dem Boden, Baubeginn war im Jahr 2006. Die meterdicken Betonmauern im Sockelbereich sollen vor Terror-Anschlägen schützen.

Der Freedom Tower hat einen Architektenwechsel von Studio Daniel Libeskind zu David M. Childs von Skidmore, Owings and Merrill Architekten hinter sich, der nicht besonders elegant war. Nachdem David M. Childs den Entwurf von Daniel Libeskind total kaputt gemacht hat, welcher einigermassen gut war, wurde im März 2009 auch der Name angepasst. Neu heisst das meist beachtete Hochhaus in der USA banal «One World Trade Center», was sicher gut zu diesem wenig inspirierenden Hochhaus passt, das bis 2012/2013 fertig sein soll.

Ebenfalls bereits sichtbar sind die zwei Footprints, welche die beiden World Trade Center Zwillingstürme 1 und 2 an ihrem originalen Standort im Grundriss abbilden, welche am 11. September 2001 in sich zusammenstürtzten und ein Teil vom «The National September 11 Memorial & Museum» sein werden. Die beiden Footprints von je 63,4 auf 63,4 Meter Seitenlänge werden als zwei grosse Wasserbecken ausgebildet, welche von einem vierseitig umlaufenden Wasserfall bewässert werden. Die zwei Wasserbecken werden unter Strassenniveau zu stehen kommen und begehbar sein. Rund um die beiden Memorial-Pools soll ein grosser Park mit fast 400 Bäumen gebaut werden. Der Memorial Park, gestaltet von Landschaftsarchitekt Peter Walker aus Berkeley / San Francisco und dem New Yorker Architekten Michael Arad, ist ein gestalterischer Lichtblick! Habe gestern die aktuelle Ausstellung «A Space Within» im AIA The Center for Architecture in New York gesehen, welche viele schöne Details über das Projekt zeigt. Bei aller Kritik bezüglich Architektur: Landschaftsarchitektonisch könnte der Ground Zero ein Erfolg werden!

Gelungene Symbiose von Natur und Stadt über den Strassen von Manhatten

Eine ehemalige Eisenbahn-Trasse, zehn Meter über den Strassen von Chelsea, ist seit Juni 2009 ein Park. Der neue Stadtpark namens «High Line» bietet eine schöne Möglichkeit, den Strassenraum zwischen Gansevoort Street und 20th Street von oben zu beobachten. Die Hochbahntrasse wurde 1932 in Betrieb genommen, nachdem es mit der Bahn auf Strassenniveau immer wieder zu Unfällen mit Fussgängern kam. Doch schon 1980 fuhr der letzte Güterzug auf dem Hochbahntrasse; der Gütertransport auf der Schiene wurde von den LKWs verdrängt. Freunde der «High Line» bildeten 1999 eine Initiative, um die vom Abriss bedrohte Bahnlinie zu retten. (Film zur Geschichte)

Meatpacking District, im Hintergrund das berüchtigte «The Standard» Luxus-Hotel.

Der neue Park an der Westseite von Manhattan, gestaltet vom Landschaftsarchitekten James Corner von Field Operations und den Architekten Diller Scofidio + Renfro ist eine gelungene Transformation, welche mit vielen schönen Details besticht. Die ganze Begrünung ist sehr roh gehalten, kein typischer Stadtpark mit putzig geschnittenen Rabatten. Auch die Übergänge zwischen Fussweg und der „wilden“ Natur sind kontinuierlich, die Betonplatten laufen wie Finger in den Grünbereich und bilden so eine Einheit mit der Natur. Eine Attraktion ist das «Freiluftstrassenkino», wo man durch eine Glasscheibe (Leinwand) auf Holzbänken sitzend mit Blick nach unten auf die Tenth Avenue schauen kann, wie die Autos unten durch brausen – eine spannende Perspektive! Doch am schönsten ist es, an einem September-Abend wie gestern, wenn man den Sonnenuntergang mit Blick Richtung Hudson River von einem der vielen Sitzgelegenheiten aus geniessen kann.

Qualität von Wettbewerbsgrundlagen und Juryberichten …

Mir fällt auf, dass die Qualität der Wettbewerbsgrundlagen, das Wettbewerbsprogramm und die digitalen Pläne oft von bescheidener Qualität sind. Der Auslober eines Wettbewerbs stellt an die teilnehmenden Architekten zu Recht grosse Anforderungen bezüglich architektonischer und quantitativer Qualität. Nur sollten auch die Auslober zusammen mit der Fachjury und den Consulting-Büros für die gleiche Qualität besorgt sein. Raumprogramme sind oft unvollständig und widersprüchlich oder werden noch nach der Fragebeantwortung angepasst. Oft werden Wettbewerbe auch missbraucht, um Aufgaben, die der Bauherr machen müsste, auf die teilnehmenden Architekten abzuschieben. Frage eines Architekten: Wie gross muss der Demenzgarten sein? Antwort: Ist Ermessenssache … Und im Jurybericht gibt es dann Aussagen wie der Demenzgarten ist zu gross oder zu klein …

Eine grosse Hilfe bei den Plänen wäre, wenn ein Massbalken vorhanden ist, um sicher zu sein, dass der Situationsplan im richtigen Massstab eingelesen wurde. Weiter würde es die Arbeit wesentlich erleichtern, wenn alle Häuser auf dem Situationsplan mit einer Schraffur versehen wären;  so müssten nicht alle Büros unter grossem Aufwand ausfindig machen, welches die Häuser sind und diese selber mit einer Schraffur ergänzen! Auch die Höhenkurven sollten nicht nur im Bereich vom bebaubaren Grundstück vorhanden sein, sondern etwas grosszügiger ausgelegt werden, um das Gelände als Ganzes erfassen zu können.

Situationsplan mit Häuser ohne Schraffuren, ein Rätselraten …

Auch die Juryberichte sind nicht immer von gewünschter Qualität. Bei den Projekten, welche einen Preis bekommen, sollten alle nötigen Pläne in guter Druckqualität im Bericht vorhanden sein, so dass das Projekt zusammen mit dem Jurybericht auch nachvollziehbar  ist. Der Jurybericht sollte doch die Visitenkarte des Auslobers und der Fachjury sein!

Um die oben angesprochenen Punkte zu verbessern, könnte der SIA gewisse Standards definieren, welche erfüllt sein müssen, damit ein Wettbewerb als SIA-geprüft gilt! Das heisst, dass die Fachjury die aufbereiteten Pläne und das Wettbewerbsprogramm anhand eines Kriterienkatalogs genau prüft, bevor die Unterlagen auf eine Webseite geladen werden. So könnten sich die teilnehmenden Architekten auf die Architektur fokussieren und müssten nicht unzählige Stunden in die Planaufbereitung oder in die Raumprogramm-Interpretation investieren.

Tipps:

Viabizzuno Scoula

Vorletzte Woche wurde ich zusammen mit anderen Architekten und Lichtplanern von VB Lighting, dem Generalvertreter für Viabizzuno Leuchten in der Schweiz, für drei Tage nach Italien eingeladen. Als Erstes besuchten wir den Showroom in Mailand von Viabizzuno, wohl die interessanteste Lichtfirma Italiens, denn die Viabizzuno-Leute leben ihre Passion Licht. Man spürte sofort den Geist von Mario Nanni: Mario Nanni, 1955 geboren, lernte Elektriker und gründete 1994 die Firma Viabizzuno mit heute 150 Mitarbeitern. Der Autodidakt entwickelt und entwirft zusammen mit anderen Designern Leuchten und Lichtinstallationen und unterrichtet an der Universität in Ferrara.

Deckenleuchte Campana Brembana von Viabizzuno.

Von Mailand aus reisten wir weiter nach Bentivoglio bei Bologna ins «Casa Viabizzuno», welches der Hauptsitz der Firma ist. Mario Nanni begrüsste uns persönlich und unterrichtete uns ganze zwei Tage an seiner «Viabizzuno Scoula»! Der Patron zeigte uns anhand von Beispielen, was für ihn gutes Licht und schöne Schatten sind. Im Vordergrund bei Nannis Lichtkonzepten steht nicht die Leuchte als Objekt, sondern das Licht als poetisches Medium. Mario Nanni arbeitet auch mit dem Architekten Peter Zumthor zusammen. Aktuell sind die beiden an einem Leuchten-Prototypen für den Dammweg in Vals.

Mario Nanni ist ein kritischer Zeitgenosse, für ihn sind Nachhaltigkeit keine leeren Worte. Viabizzuno produziert Solar-Strom auf dem Dach im Werk in Bentivoglio und ist so Selbstversorger. Auch werden alle Leuchten in Europa hergestellt. Weiter setzt er sich für den Erhalt der Glühbirne* in Europa ein, welche ab Herbst 2009 sukzessive durch Sparlampen ersetzt werden sollen. Ein kreativer Querdenker, der für viele Unternehmer Vorbild sein könnte!

* Zum aktuellen Diskurs, Glühbirne oder Sparlampe, ein interessanter Beitrag aus dem Wirtschaftsmagazin «brand eins» 07/2009 mit dem Titel: Aus der Fassung (PDF-File)

Obwalden – Lebensraum im Wandel: Landschaft und Bauen 5/7

Bild: PD

Das Projekt «Obwalden – Lebensraum im Wandel» ist eine Idee der IG Baukultur Obwalden. Projektpartner ist das «Obwaldner Wochenblatt». Sieben Beiträge kommentieren die gebaute Umwelt und die jüngere bauliche Entwicklung.

Der fünfte Beitrag «Landschaft und Bauen» von Søren Linhart erschien am 10. Juli 2009 und widmet sich dem Haus Optiker als mustergültiges Beispiel für das Bauen in der Landschaft.

Søren Linhart: In eigenständiger und zeitgemässer Architektursprache nimmt das Gebäude vorbildhaft Bezug zum gebauten Kontext.