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Neues Luzerner Theater – «Urban Gardening» als Krönung!

Die Überarbeitung des Siegerprojektes von Ilg Santer Architekten wurde am 17. Mai 2024 vorgestellt! Die Erwartungen meinerseits waren nicht sehr hoch, da die städtebauliche Situation mit der Idee des Weiterbauens und den Anforderungen an ein zeitgemässes Theater grundsätzlich problematisch ist.

Dass sich die Jury für ein Projekt entschieden hat, welches weder städtebaulich, funktional, noch vom architektonischen Ausdruck her befriedigen kann, passt zum eher dürftigen Verfahren bezüglich Qualität, siehe auch Blogpost vom 15. April 2022, Textabsatz 12 /13 – Offener Projektwettbewerb Luzerner Theater: Ideen-Skizze mit grosszügigem Theaterplatz zur Jesuitenkirche!

Überarbeiteter Projektentwurf nLT: «Urban Gardening» als Krönung! – Visualisierung: Filippo Bolognese Images

Neben dem Erhalt des bestehenden Theaters wird das Siegerprojekt hauptsächlich mit dem Argument angepriesen, dass die Hauptnutzflächen ebenerdig zugänglich sind und mit einem mannigfaltigen, niederschwelligen Angebot zum erweiterten Stadtraum werden. Die Möglichkeit, die ganze Parterreebene mit Foyer, grossem Theatersaal / Bankettraum, Orchestergraben und Bühnenraum als zusammenhängende Fläche zu nutzen, zum Beispiel für einen Flohmarkt oder andere Eventnutzungen, sieht auf den ersten Blick interessant aus. Ob die Hauptnutzflächen mit ihren anspruchsvollen architektonischen und technischen Ausstattungen sehr guter Akustik & festlicher Ausstrahlung so multifunktional bespielt werden sollen, bleibt bezüglich einer Nutzungsangemessenheit fraglich.

Überarbeitete Entwurf von Ilg Santer Architekten. Links Parterre / rechts Obergeschoss, wo gegenüber dem Raumprogramm des Projektwettbewerbs Nutzungen weggelassen oder reduziert wurden, um u.a. den Abstand zur Jesuitenkirche zu vergrössern.
Ideen-Skizze vom April 2022 von Schnieper Architekten. Links Parterre / rechts Obergeschoss, mit einem Theaterplatz zwischen Jesuitenkirche und Theater von über 2’200 m2! Grundlage für die Ideen-Skizze war das Raumprogramm des Projektwettbewerbs.

Wer ein Theater besucht, erwartet nicht, dass er direkt von der Strasse den Saal begehen kann. Ein höher gelegter Saal ermöglicht einen angemessenen Vorplatz inklusive Vordach und Theaterplatz zwischen Jesuitenkirche und Theater, siehe auch Blogpost vom 20. September 2020 – Neubau Luzerner Theater: Gebäude müssen kommunizieren! Eine elegante Treppenanlage, die in den grossen Theatersaal / Bankettraum und auf die Balkonebene führt, ist ein bedeutender Teil vom «Sehen und Gesehen werden» eines Theaterbesuchs!

Mit einem Theaterplatz, auf welchem ein Flohmarkt oder andere Events stattfinden können, kann das Versprechen der «Niederschwelligkeit» nutzungsmässig und räumlich unabhängiger und überzeugender eingelöst werden als mit einem Theatersaal / Bankettraum, der auch noch erweiterter Stadtraum sein soll.

Das bestehende Theater, das im Projektentwurf von Ilg Santer Architekten wegen seiner Fassadenqualitäten als identitätsstiftender Wert für Luzern umschrieben wird, soll von zwei Seiten überbaut werden. Dadurch wird es nur noch von der Reuss-Ansicht her «repräsentativ» sichtbar sein, an welche sich die beiden markanten Neubauten mit Satteldach an der Westseite anschliessen. Hier sind der neue grosse Theatersaal & Bühnenbau im Parterre und der kleine Theatersaal als architektonische Krönung – erinnert mich an ein Gewächshaus – im Dachgeschoss angeordnet. Dem bestehenden Theaterbau wird durch die beliebig wirkenden An-/Auf- und Umbauten die architektonische Würde genommen, welche der Bau als Solitär hatte. Weder vom architektonischen Ausdruck noch aus funktionaler Sicht kann das überarbeitete nLT-Projekt überzeugen, nebst dem viel zu geringen Abstand des Bühnenbaus zur Jesuitenkirche.

Das ernüchternde Resultat dieses Architekturwettbewerbes ist die Manifestation einer ungenügenden politischen Führung und einer selbstverliebten schwachen Jury – der Thomas Held Nachfolger wird dringend gesucht!

Tipps:

Streetfotografie: Architektur Tasche!

Die Idee einer Architektur-Tasche habe ich schon lange mit mir herumgetragen … Ein erster Impuls, wie die Light Tote Bag aussehen könnte, entstand durch die Abstraktion von Hausfassaden für die Apple Watch Ultra, siehe auch ArchitekturCumulus Blogpost «Grafik Uhr!»

Die vier Hausfassaden auf der Tasche: Haus Meyer-Berni, Haus Optiker, Haus Sunnerain und Haus Sonderegger sind auf ihre Essenz reduzierte grafische Darstellungen. Die Fassaden sind alle im gleichen Massstab abgebildet, was neben den unterschiedlichen architektonischen Ausformulierungen der jeweiligen Häuser die Tasche für den Eingeweihten zusätzlich interessant macht.

Die Idee für die fotografische Umsetzung in Form von Streetfotografie hatte Sina Michèle Manetsch. Sie arbeitet bei Franz J. Venzin Photography, das Fotografieteam, welches jeweils die Teamportraits für unsere Webseite erstellt. Sina und Bruna Da Silva Leister, unsere Lernende als Assistentin, fotografierten in der Stadt Luzern unterschiedlichste Personen, die spontan auf der Strasse für die Aufnahmen gefragt wurden, sich mit der grau & weissen Architektur-Tasche ablichten zu lassen.

Konzept & Reflexion
Die Aufnahmen zeigen lebendige und dynamische Szenen, in denen Teile der städtischen Architektur, wie Gebäude, Parks und Grünflächen von Luzern künstlerisch in Szene gesetzt werden. Diese Technik soll nicht nur die Tasche in Szene setzen, sondern auch die kulturelle Vielfalt und architektonische Schönheit Luzerns hervorheben. Das Ziel der Kampagne ist es, die Vielseitigkeit der Tasche in verschiedenen urbanen Kontexten zu zeigen und gleichzeitig eine Geschichte über Inklusion zu erzählen.

Mit einer Foto-Kampagne soll die Vielseitigkeit der Schnieper Architekten Tragetasche aufgezeigt werden. Wir verwenden die Streetcasting-Technik, um zufällig ausgewählte Passanten in der Innenstadt von Luzern zu den Modellen zu machen. Unser Ziel ist es, ein breites Spektrum von Personen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und ethnischer Herkunft einzubeziehen, um ein vielseitiges Publikum zu erreichen. Die ausgewählten Models werden durch ihre Kleidung und ihr Verhalten geprägt, ihre Gesichter werden nicht erkennbar sein, um den Fokus auf die Tasche zu richten.

Trotz des sonnigen Wetters, das allgemein für gute Laune sorgt, zeigten die angesprochenen Passanten anfangs wenig Interesse am Projekt teilzunehmen. Die Zurückhaltung könnte möglicherweise durch die ungewohnte Direktheit des Streetcastings verursacht worden sein. Als Zeichen der Wertschätzung und als Dankeschön für die Teilnahme erhielten alle Models eine Umhängetasche von Schnieper Architekten. Dieses Geschenk sollte nicht nur die positive Stimmung während des Shootings unterstützen, sondern auch eine bleibende Erinnerung an das gemeinsame Erlebnis schaffen. Fotos, Grafik & Text: Sina Michèle Manetsch

Tipps:

Macht der Wärmenachweis in der aktuellen Form noch Sinn?

Mit dem Aufkommen der Thermografie Kamera stellte sich für mich die Frage, ob ein Wärmenachweis auf Grundlagen von Plänen und Tabellen, welche ein Bestandteil jeder Baubewilligung in der Schweiz sind, heute noch Sinn macht.

Dalihof Wärmebild: blau, grün, gelb, rot – die Farbe rot entspricht einem grossem Wärmeverlust. Aufnahme: ibih AG 21.01.2021 / 00:50 Uhr / -1° / stark bewölkt

Der Wärmenachweis wird je nach Gemeinde oder Kanton auf der Grundlage von Baugesuchs-Plänen oder vor Baubeginn auf der Basis von Werkplänen erstellt. Ersteres macht für mich am wenigsten Sinn, da in der Baugesuchs-Phase noch keine Detailpläne vorhanden sind und daher ein Gebäudeteil ohne genauere Grundlagen berechnet werden muss. Wenn ein Wärmenachweis mit den Informationen von Ausführungsplänen erstellt wird, kann eine U-Wert-Berechnung über ein Gebäude durchaus relativ exakt ermittelt werden.

Die Problematik von Wärmenachweisen anhand von theoretischen U-Wert-Berechnungen liegt in der Praxis. Ob auf der Baustelle tatsächlich die im Wärmenachweis angegebenen Dämmungen qualitativ und quantitativ eingebaut werden, lässt sich nur sehr schwer kontrollieren.

Im Jahr 2010 habe ich für das Magazin Coviss zum Thema Spannungsfeld Architektur Vom Goldenen Schnitt zur Grauen Energie geschrieben:

Energiebesteuerung für bestmögliche Gesamtlösungen  
Welche Strategie bezüglich Energieverbrauch und Nachhaltigkeit ist die Beste für
die Zukunft? Möglichst viel dämmen mit dem Nachteil, dass das Herstellen von
Dämmung sehr viel graue Energie verbraucht oder weniger dämmen und hoffen, dass die Solarenergiegewinnung bald ein x-Faches an Energie aus der Sonne holt
und somit alle Energiefragen überflüssig macht? Natürlich ist auch im Bereich der
Wärmedämmung in der Schweiz vieles geregelt. Der Wärmenachweis ist ein Beispiel
der negativen Art – eine gut gemeinte Idee der Kantone, die viel kostet und nur
wenig bringt, da sie schwer kontrollierbar ist. Wenn man die Energie stärker besteuern
würde, könnten sich die bestmöglichen Gesamtlösungen ganz automatisch durchsetzen.

Ein Wärmenachweis in Form von Plänen und Tabellen ist zu hinterfragen im Wissen, dass so ein theoretischer Wärmenachweis viel Geld und Zeit kostet und nicht wirklich eine interessante Arbeit ist, Sprichwort «Bullshit Jobs». Der Wärmenachweis wird von einem Fachplaner erstellt und anschliessend von einem zweiten unabhängigen Fachplaner geprüft, welcher von der Gemeinde beauftragt wird. Solch bürokratische Verfahren verschärfen den Fachkräftemangel, was angesichts der zukünftigen demografischen Entwicklung zu denken geben sollte.

Mein Vorschlag ist, dass der Wärmenachweis erst nach Fertigstellung eines Bauwerks durchgeführt wird, mit Thermografie Kameras. Die Kosten für einen nachträglichen praktischen Nachweis sind kleiner als die theoretischen U-Wert-Berechnungen. Mit der heutigen Technik ist es problemlos möglich, ein gebautes Gebäude wärmetechnisch zu bewerten. So wäre jeder Bauherr angehalten, die vorgegebenen U-Werte einzuhalten, sprich die Planer und Unternehmer in die Pflicht zu nehmen, nach dem Stand der Technik zu planen.

Wer die Zielwerte, welche für die ganze Schweiz einheitlich sein müssten – siehe auch Blogpost vom 28. Januar 2018: Ein Eidgenössisches Planungs- und Baugesetz muss her! – nicht einhält, würde sich zum Beispiel mit einer Strafsteuer konfrontiert sehen, welche sich je nach Zielwertabweichung berechnet und dann so lange jährlich gezahlt werden müsste, bis die Schwachstelle behoben wurde.

Die Erderwärmung ist nicht theoretisch – entsprechend sollten wir auch praktisch handeln.

Architekturstudium: 5. Semester – Modul Lebensformen

In meinem 5. Semester des berufsbegleitenden Architekturstudiums behandelten wir im Entwurf das Thema Wohnungsbau. Dafür wurde den Studierenden eines aus drei Industrie- und Gewerbearealen der Umgebung Zug zugeteilt, in welchem Wohnraum für ca. 50 Personen geschaffen werden soll. Dabei waren wir frei, ob die Umsetzung in Form eines Neubaus, Anbaus oder Umbaus geschieht. Der Entwurf sollte bei seiner architektonischen Umsetzung verschiedene Themenbereiche wie Konstruktion und Materialisierung sowie Kongruenz und Nachhaltigkeit berücksichtigen und einbetten.

Modellfoto Gebäude D mit Aufstockung

Mir wurde das Victoria-Areal in Baar zugeteilt. Der Betrieb der ursprünglichen Holz-, Spielwaren- und Möbelfabrik Victoria-Werke wurde vor 25 Jahren eingestellt und das Gelände wurde mit der Gründung der Victoria Liegenschaften AG schrittweise für Wohnungen, Kleingewerbe, Büros und Dienstleistungen umgenutzt. Das Victoria-Areal ist in mehrere Gebäudeteile gegliedert und wurde über die Jahre stetig erweitert. Für meinen Entwurf fasste ich das praktisch leer stehende Gebäude D ins Auge, welches durch seine primäre Tragstruktur aus Beton einen eigenständigen Charakter aufweist. Dieser Ausdruck soll trotz der Umnutzung erhalten bleiben. Sanierungsbedürftige Elemente wie das Dach werden erneuert und die Räumlichkeiten ausgebaut, um Wohnraum zu schaffen.

Das bestehende Gebäude wird in meinem Entwurf um ein Geschoss erhöht. Die Aufstockung ist als Holzbau konzipiert, welcher die Form der Betonstruktur im Erdgeschoss und des ersten Obergeschosses übernimmt. Die aus Metall gefertigten Fachwerkträger der bestehenden Dachkonstruktion werden wiederverwendet und das Dach neu aufgebaut.

Dadurch, dass die thermische getrennte Wohnungsschicht von der Aussenfassade zurückversetzt ist, werden die schottenartig angeordneten Wohnungen durch einen Laubengang erschlossen. Sie verfügen über einen privaten, gegen Süden gerichteten Aussenraum, welcher im Sommer zur Wohnfläche zugeschaltet werden kann. Die Wohnungen selbst sind durch einen mittigen Kern mit Nasszelle und Küche gegliedert, der den Wohnbereich vom Schlafbereich trennt. Im zweiten Obergeschoss weicht die Wohnungstypologie etwas ab. Hier befinden sich Maisonette-Wohnungen, welche sich in ihrer Raumaufteilung von den unteren Geschossen unterscheiden (siehe Pläne).

Innenraum-Modellfoto mit Blickrichtung von Aussen nach Innen

Das Semester war für mich sehr herausfordernd. Durch die relativ offene Aufgabenstellung befassten wir uns nicht nur mit dem Wohnungsbau, sondern gleichzeitig auch mit Themen wie Bauen im Bestand und der Aussenraumgestaltung des Areals. Da der Entwurf diverse Aufgabenbereiche beinhaltete, war es schwierig, sich auf den reinen Wohnungsbau und die Grundrisstypologie zu fokussieren. In diesem Zusammenhang wäre aus meiner Sicht eine gefasstere, kleinere Aufgabenstellung hilfreicher, um das Ziel eines Wohnungsbauentwurfs zu erreichen. Es bliebe somit mehr Zeit, sich voll und ganz auf den Semesterinhalt – nämlich den Wohnungsbau – einzulassen, relevante Grundlagen zu erarbeiten und in der Tiefe verschiedene Lösungsansätze zu entwickeln. Gerne hätte ich an dem Projekt weiter gearbeitet, da es sicherlich noch viel Verbesserungspotenzial hat und für mich eher einen Zwischenstand als eine Schlussabgabe darstellt. Trotzdem konnte ich durch den Austausch mit meinen Mitstudierenden und meiner Dozentin – welche meinen Entwurf begleitete – viele neue Erkenntnisse gewinnen. Insgesamt war es ein sehr lehrreiches Semester und ich freue mich nun auf meinen nächsten Entwurf.

Tipps:

FC Luzern: Trikot 24/25?

Seit der Saison 1979/80, dem Wiederaufstieg in die Nationaliga A, bin ich FCL-Fan. Ich kann mich noch gut an mein erstes FCL-Trikot erinnern, welches ich für 50 Franken mit meinem ersparten Geld im Kudi Müller Sport in Luzern kaufte.

Für mich war schon als Kind das Trikot ein wichtiger Identifikationsteil einer Fussballmanschaft, der Grund, warum ich mich 1978 als 10-Jähriger vor der Fussball-WM für Argentinien entschied, siehe auch Blogbeitrag vom 22. Juni 2010 «Göttliche Teilung …» oder der Post vom 26. Dezember 2020 «Top 5 Fussball Nationalmannschafts Badges – und die Schweiz ist nicht dabei!»

Der FC Luzern hatte im Meisterjahr 1989 ein Trikot, das sich von den üblichen 0815-Entwürfen unterscheidet. Das «Siehe LNN» Trikot in dunkelblau, hellblau und weiss war ein Entwurf, welcher der Mannschaft auf dem Platz einen unverwechselbaren Auftritt verlieh.

Für ein markantes Heim-Trikot ist der Kontrast der FCL-Farben blau und weiss ein bedeutendes Design-Element. Daher ist in meinem Entwurfsvorschlag die Vorderseite in drei Teile gegliedert: Oben links auf der Brust der FCL-Badge auf dunkelblauem Grund, mittig ein markanter weisser Balken, der dem Hauptsponsor zur Verfügung steht und ihn auszeichnet. Das unterste Drittel ist wieder dunkelblau und stellt einen deutlichen Gegenpol zum weissen Balken in der Mitte und den weissen Hosen und Socken dar. Die weissen Hosen sind wichtig für einen kräftigen Kontrast und die weissen Socken geben dem Heimdress eine subtile Eleganz. Die Ärmel sind zweifarbig, vorne weiss und hinten blau, was dem Heim-Trikot zusätzlich Charakter verleiht.

Der Fussball lebt von Gefühlsregungen – Kontraste wecken Emotionen!

Weiter ist es wichtig, dass sich die einzelnen Sponsoren und der Ausrüster optisch nicht konkurrenzieren. Aus diesem Grund ist das Ausrüster-Logo vorne mittig angebracht, sodass der Ligasponsor auf der rechten Seite der Brust genügend Platz hat.

Das Auswärtstrikot ist rot und unterscheidet sich deutlich vom blau-weissen «Heimdress». Das Rot entspricht dem Otto’s Rot, was das Trikot optisch einheitlich erscheinen lässt. Einzig der runde Halsbund und die Armabschlüsse sind in dunkelblau. Zusammen mit dem weissen Brustbalken, den weissen Ärmeln vorne und dem weissen Rücken-Oberteil nimmt es subtil die Farben des FCL-Badge auf. Das Auswärtstrikot kann je nach Gegner mit blauen, roten oder weissen Hosen/Socken kombiniert werden.

Ein Traditionsclub wie der FC Luzern – Gründungsjahr 1901 – mit seinem überdurchschnittlichen Zuschaueraufmarsch bei den Heimspielen und den grossartigen Fanclub Choreografien sowie dem tollen Stadion hat es verdient, sich in einem iko­nischen Trikot zu präsentieren, welches die elf Spieler und ihre Fans unverwechselbar und stolz macht.

Die beiden Trikots «Home» und «Away» können jede oder jede zweite Saison subtil angepasst werden, ohne die «FCL-Trikot-DNA» immer wieder von Neuem zu erfinden, siehe auch Blogpost vom 10. Juni 2016 «Produktdesign-Wahnsinn versus neue intelligente Designmöglichkeiten».

Wenn die Meistersaison von 1989 bezüglich Trikotgestaltung zukünftig Vorbild ist – wer weiss was in Luzern fussballmässig alles möglich wird …

Tipp:

Häuser in den Bergen: Haus Sonderegger Rieden SG

Diesen Herbst ist das Buch «Häuser in den Bergen» im Callwey Verlag erschienen, in welchem das Haus Sonderegger in Rieden, vormals Haus Stigler, vorgestellt wird.

Wir wurden vor einem Jahr vom Verlag angefragt, ob sie das Projekt ein weiteres Mal veröffentlichen dürften, denn es wurde bereits im Buch «Häuser des Jahres 2017» publiziert.

Wir waren überrascht, als wir anfangs September ein Belegexemplar ins Büro geliefert bekommen haben. Denn wir hatten die Publikationsanfrage, welche bei uns vor einem Jahr eingegangen war, nicht mehr präsent …

Es macht uns stolz, dass das Haus Sonderegger knapp 10 Jahre nach der Fertigstellung immer noch publizistisches Interesse findet. Ob Rieden im Kanton St. Gallen mit 715 Meter über Meer – bereits in den Bergen liegt – ist eine andere Frage.

Manhattan: Walking Broadway – Thirteen Miles of Architecture and History – eine Stadtwanderung der besonderen Art!

Ich habe das Buch «Walking Broadway – Thirteen Miles of Architecture and History» von William Hennessey letztes Jahr im MoMA Book Store gekauft. Das Buch passt sehr gut zu meinem diesjährigen New-York-Aufenthalt, denn dieses Jahr besuchte mich Stanislava Janjic, eine ehemalige Mitarbeiterin, sowie ihr Freund Clau Iten, der ebenfalls Architekt ist.

Der Broadway «Breiter Weg» fängt Upstate New York in einem kleinen Dorf in Sleepy Hollow an. Die gesamte Länge von Sleepy Hollow bis zum Bowling Green in Manhattan beträgt ungefähr 50 km. Der Broadway hat in Manhattan städtebaulich eine besondere Stellung. Er verlässt an einigen Bereichen das sonst so strikte orthogonale Stadtraster, was in Midtown räumlich eindrücklich erfahrbar ist.

Wir starteten die Broadway-Stadtwanderung in Inwood an der 220th Street bei der Broadway Bridge, welche über den Harlem River führt und die Bronx mit Manhattan verbindet. Die Tour bietet viele Highlights: George-Washington-Brücke 178th Street, Columbia University 116th Street, die Juilliard School und das Lincoln Center 66th Street, Columbus Circle 59th Street, Time Square 42th Street, Herald Square 34th Street, Flatiron Building 23th Street, Union Square Park 14th Street, SoHo, Wall Street und das Bowling Green an der Südspitze von Manhattan.

Die Aufzählung steht nur beispielhaft für einen sehr kleinen Teil der im Buch beschriebenen Orte und Gebäude. Die Broadway-Tour ist sehr lohnenswert, da sie ein gutes Gefühl für die Länge von Manhattan vermittelt. Weiter bekommt man die unterschiedlichsten Stadtteile schön aufgereiht wie an einer Perlenkette zu Gesicht. Vom ruhigen und beschaulichen Inwood in Harlem über das hektische Midtown mit seinen bekannten Hochhäusern bis zum SoHo mit seinen unzähligen Shoppingtouristen.

Die Tour ist für alle kultur- und architekturinteressierte Personen geeignet, welche gern über den Tellerrand hinausschauen und nicht nur drei Tage in New York sind. Ebenso sollte man gut zu Fuss sein. Wir liefen auf unserer Broadway-Tour etwas mehr als die im Buchtitel beschriebenen 13 Meilen. Mit allen links und rechts vom Broadway besichtigten Gebäuden waren es dann 30 Kilometer.

5 Tage Neapel – viva Maradona e cultura

Unsere diesjährige Büroreise führte uns diesen Frühling als Duo nach Neapel. Da wir beide noch nie in dieser Stadt waren, benötigte es meinerseits viel Recherche, um das Reiseprogramm auf eigene Faust zusammenzustellen.

Patrick vor dem Maradona-Schrein, passend dazu der AFA-Badge als Wallpaper auf seiner Uhr!

Als wir am Sonntagnachmittag in Neapel landeten und am Gepäckband standen, erwartete uns bereits eine erste Überraschung. Von zwei Gepäckstücken kam nur meines an, also widmeten wir uns dem üblichen administrativen Prozedere am Lost Luggage Schalter. Nach der Ankunft im Hotel ging es direkt zum Gran Caffè Ciorfito, wo wir das typische Süssgebäck «Sfogliatelle» und einen italienischen Espresso genossen. Was uns auf unserem kurzen Spaziergang zum Kaffee auffiel, waren die vielen hellblauen und weissen Stoffstreifen. An einer markant blau-weiss bemalten Hausecke beim Piazzetta S. Arcangelo a Baiano, beklebt mit Aufklebern der Spieler des SSC-Napoli, hing ein weisser Schrein mit einem Bild von Maradona. Am späteren Nachmittag auf dem Weg zum Museo Capodimonte, warteten wir mit vielen Einheimischen zusammen mehr als 30 Minuten auf den Bus – die typische italienische Verspätung – und wurden dabei von einer älteren Dame hingewiesen, das Portemonnaie in die vordere Hosentasche zu nehmen.

Als wir oben beim Museum auf über 150 Meter über Meer ankamen, genossen wir den Ausblick über Napoli und konnten uns so einen ersten Überblick über die Stadt verschaffen. Auf dem Rückweg vom Museo Capodimonte Richtung Zentrum liefen wir durch die Salita Capodimonte hinunter und trafen immer wieder, wie in der Via die Christallini, auf die hellblauen und weissen Bänder, welche kreuz und quer baldachinartig den Gassenhimmel zierten, in grosser Vorfreude auf den «Scudetto». Zwischen den Stoffstreifen sahen wir auch, wie es sich in Italien gehört, die frisch gewaschene Wäsche, welche zum Trocknen vor den Fenstern aufgehängt wurde. Es war ein wunderbarer Spaziergang im Licht der untergehenden Sonne, die noch knapp durch die Gassen schien. Im Restaurant La Locanda Gesù Vecchio, wo wir Abendessen wollten, mussten wir feststellen, dass es bereits voll war. Leider ist für dieses Restaurant keine Reservierung möglich …

Vom Bahnhof Napoli Porta Nolana aus starteten wir unseren zweiten Tag und genossen eine 45-minütige Zugreise an der Küste entlang nach Pompeji. Da wir unsere Büroreise Ende März vor der Hochsaison geplant hatten, konnten wir in die Stadt Pompeji «einmarschieren», ohne lange an der Kasse anzustehen. Einer der Höhepunkte für Patrick war definitiv das Amphitheater, wo Pink Floyd 1972 den Musikfilm «Live at Pompeii» produzierten. Auch die unzähligen Tempel und Thermen waren ein Besuch wert, um überhaupt ein Gefühl dafür zu bekommen, wie gross und weit entwickelt die Stadt Pompeji im Jahr 79 n. Chr. beim Ausbruch des Vesuvs war. Zumindest ich hatte mir die antike Stadt kleiner vorgestellt, wenn man bedenkt, dass nur ungefähr zwei Drittel der Stätte freigelegt ist.

Nach etwa zwei Stunden in der antiken Welt war es Zeit für die Mittagspause. In der Nähe vom Bahnhof Pompeji befindet sich das Ristorante La Gare, wo wir ein exzellentes mediterranes Mittagessen genossen und danach mit bester Laune unsere Rückreise nach Neapel antraten. Vor der Führung in der Sotterranea blieb uns noch Zeit für einen obligaten Espresso in der Pasticceria Angelo Carbone mit Tischchen an der warmen Frühlingssonne neben der Basilica di San Paolo Maggiore. Die Sotterranea ist ein rund 80 km langes künstliches Höhlen-Labyrinth, 40 Meter unter dem Boden, welches aus dem bekannten gelben neapolitanischen Tuffstein besteht. Während der etwa 1½-stündigen Führung erfuhren wir viele geschichtliche Informationen zur Stadt Neapel, unter anderem das viele Häuser der Stadt aus dem Tuffstein der Sotterranea sind. Wir sahen unterirdische Zisternen und Brunnen, zwängten uns ohne Licht durch 50 cm schmale Höhlengänge bis zu einem Weinkeller unter einer Kirche. Diese Führung ist ein absolutes Must-Visit bei einer Reise nach Neapel. Für das Abendessen ging es in die Pizzeria Gino Sorbillo, eine Restaurantkette mit Ursprung in Neapel. Reservieren ist auch hier nicht möglich. Man stellt sich in eine Warteschlange vor dem Eingang. Anschliessend wird man auf eine Liste gesetzt und wartet, bis man aufgerufen und an einen Tisch begleitet wird.

Ein Notkauf wird zum Hingucker – Patrick’s Maradona-Socken

Am Dienstag konnte sich Patrick zwar noch nicht rasieren, dafür aber seine neuen Maradona-Socken in den Stairs Coffee Shop ausführen, wo uns ein traditionelles Frühstück erwartete. Mit gefüllten Cornettos im Bauch machten wir uns auf dem Weg zum Stadio Diego Armando Maradona ­– ein bedeutender Ort für diese Stadt in der jüngeren Geschichte. Weiter ging es zum Gebiet der Triennale d’Oltremare 1940, wo wir zwei architektonische Leckerbissen genauer begutachteten, den Cubo d’Oro und das Teatro Mediterraneo. Nach dem Mittagessen spazierten wir an der Riviera am Meer entlang zum Stadtviertel Chiaia und konnten währenddessen die Grösse der Stadt auf uns wirken lassen. Nach einer kurzen Kaffeepause im Caffè Cimmino ging es zum Castel Sant’Elmo. Dies war ein Höhepunkt des Tages. Mit Rundumblick auf das Meer und die Stadt Neapel verbrachten wir gut eine Stunde auf dem Castel. Weiter ging es zum spanischen Quartier, wo sich das Murales Maradona befindet. Es war eindrücklich wie viele Maradona-Fans sich an diesem fast schon heiligen Ort versammelten. Für den kulinarischen Abschluss des Tages war Patrick rasiert – denn sein Reisegepäck war nach zwei Tagen angekommen – und wir gingen «gepflegt» in die Trattoria don Donato essen.

Den zweitletzten Tag begannen wir mit einem Frühstück im Restaurant Birdy The Bakery und haben uns schon fast an die süssen Frühstücksgebäcke gewöhnt. Wir besichtigten unter anderem aus der Zeit des Faschismus als Mussolini Ministerpräsident des Königreichs Italien war, das markant geschwundene Postgebäude Palazzo delle Poste (1936), welches auf uns selbst heute noch sehr modern wirkt und das Finanzamt Uffici Finanziari E Avvocatura Di Stato (1937) mit seiner auffallenden Lochfassade. Die neapolitanischen Architektur-Ikonen der Moderne sind mit ihren repräsentativen Eingängen, den schlichten und klaren Linien nicht zu übersehen. Für das Mittagessen haben wir in der Pizzeria Brandi reserviert. Hier wurde 1889 die erste, den heutigen Vorstellungen entsprechende Pizza hergestellt.

Unser Reisebegleiter, das Buch «Napoli Super Modern»

Am Nachmittag besuchten wir das Hafengebäude Stazione Marittima mit seinen sorgfältig geplanten horizontalen und vertikalen Lisenen-Eckverbindungen. Dieses Gebäude sowie einige andere Bauten der Moderne, die wir besichtigt haben, sind im Buch «Napoli Super Modern» bestens dokumentiert und unter dem Blogbeitrag «Napoli Architektur-Selfie» verlinkt. Beim nächsten Halt der Universität von Neapel konnten wir ohne weiteres in das Gebäude hineinspazieren und besichtigten den Innenhof, welcher voller Studenten war, die in der Frühlingssonne auf der Treppe sassen, zusammen plauderten und ihre Pause genossen. Der letzte Architektur-Stopp des Tages führte uns zum Centro Direzionale. Ein Stadtviertel neben dem Hauptbahnhof, welches 1995 fertiggestellt wurde, charakterisiert durch technoide Hochhäuser und einer orthogonal angeordneten Parkanlage mit Plätzen und Gehwegen. Die durch die Jahre heruntergekommenen sterilen Fassaden und die vernachlässigte, leblos gestaltete Parkanlage laden nicht sonderlich zum Verweilen ein. Dementsprechend wenig Menschen sind anzutreffen, das Stadtviertel wirkt kahl und verlassen. Eine trotz der Mitwirkung grosser Namen wie Kenzō Tange und Renzo Piano am Masterplan nicht überzeugende Stadtutopie. Nichtsdestotrotz liessen wir unsere gute Laune nicht davon beeinflussen und freuten uns auf das letzte Abendessen im Restaurant La Scialuppa. Bei unserer Ankunft im Lokal stellten wir begeistert fest, dass auch Diego Maradona in diesem Restaurant gespeist hatte.

Ausblick vom Castel Sant’Elmo: Stazione Marittima (links) und Stadtviertel Pallonetto (Mitte)

Für den Donnerstagmorgen war das archäologische Nationalmuseum (MANN) eingeplant. Es ist in Kombination mit den Ausgrabungen in Pompeji ein wichtiger Mosaikstein für Kulturinteressierte. Das Museum ist sehr empfehlenswert! Es sind originale Fresken, unzählige weitere kostbare Objekte sowie ein historisches Stadtmodell ausgestellt. Der Besuch des archäologischen Museums war ein würdiger Abschluss der Reise, bevor wir uns mit vielen neuen Eindrücken von einer aussergewöhnlichen Stadt – bezüglich ihrer reichen Kultur, den lebensfrohen und herzlichen Menschen und der Begeisterung für Maradona – auf den Rückweg in die Schweiz machten.

Die Reise traten wir mit einem zwiespältigen Gefühl an, denn es gab nur positive oder negative Meinungen zur Stadt Neapel. Wir beide gehören klar zu den Napoli-Fans!

Tipps:

Webseite 3.0: Genau hinschauhen – um etwas zu sehen!

2015 habe ich meine Webseite zusammen mit Aldo von Skouhus & Bombelli ein erstes Mal, seit sie im Jahr 2005 online ging, von Grund auf überarbeitet, siehe auch Post: Webseite 2.0 vom 24. Juni 2015. Weitere kleinere Anpassungen sind nach dem ersten grossen Update kontinuierlich in die bestehende Seite integriert worden, wie die zweite Spaltenbreite der Desktop-Version, siehe auch Post: Webseite 2.1 vom 18. Mai 2017 – ein kleines grosses Update! Oder die übersichtlichere Referenzen-Seite mit Projekt-Bildern, welche im Jahr 2018 ergänzt wurde.

Ansicht fluide Website (Desktop), 1000–1400 Pixel, welche neu stufenlos aufgezogen werden kann. Weiter können auch die Tablet- und Mobilversion dynamisch (Text und Bild), vergrössert und verkleinert werden bis zu einer minimalen Breite von 320 Pixel (Mobile).

Mit dem Architekturblog – ArchitekturCumulus – habe ich 2007 begonnen. Anfänglich waren die Posts kurz und knapp. In den letzten Jahren haben sich daraus teilweise magazinähnliche Beiträge entwickelt. Mit Texten, Plänen, Bildern und Links nutze ich die vielfältigen Möglichkeiten, welche das Web bietet, um Ideen und Gedanken präsentieren zu können. In den 15 Jahren «ArchitekturCumulus» ist einiges an Beiträgen zusammengekommen, über 230 insgesamt. Einige davon sind immer wieder Thema bei Architekturinteressierten und werden entsprechend oft aufgerufen.

Mit farbigen Links habe ich beim Post: Kopenhagen Architektur-Selfie 🙂 im Jahr 2017 begonnen, um der Idee des Architektur-Selfies grafisch mehr Ausdruck zu geben! Bis dahin waren alle Links grau – Less is more – sowohl in den Posts als auch in der Webseiten-Navigation. Die Idee der Farbe Grau für die Navigation sowie für die Links einzusetzen, wurde für das Webseitenupdate 2023 fallengelassen. Zugunsten von Form follows function! Neu ist die Webseiten-Navigation in Beige gehalten. Eine zurückhaltende Farbe, die sich trotzdem gut vom übrigen Text in Schwarz unterscheidet. Die «ArchitekturCumulus» Links im Post sind jetzt über alle Posts seit Beginn im Jahr 2007 ebenfalls in einer Farbe, die entweder zu den Bildern, zum Ort im Text oder zur Idee des Textes passen. Die Farben für die Navigation & Links machen das Benutzen der Webseite einfacher. Das Grau der Navigation & Links war auf den verspiegelten oder verschmutzten Touch-Bildschirmen nicht immer gut vom übrigen schwarzen Text zu unterscheiden. Ebenso ist die auf den Mobilgeräten oft schwach eingestellte Helligkeit ein zusätzlicher Grund, der Navigation und den Links eine Farbe zu geben.

Die Webseite ist seit 2015 in drei Device-Gruppen aufgeteilt. Mobile, Tablet und Desktop. Die Seite ist neu fluid. Das heisst, dass sie bis auf eine Breite von 1400 Pixel stufenlos aufgezogen werden kann, inklusive dynamischer Textgrösse. Die Bildbreiten und die Schriften passen sich automatisch an. Das Framework dahinter ist weiterhin Bootstrap. Darüber hinaus wurde Wordpress auf Version 6.2 aktualisiert und sämtliche Inhalte werden auf den neuen Wordpress-Gutenberg-Editor übertragen, der ein einfacheres Bearbeiten der Seiten im Backend ermöglicht. Das Update wirkt sich auch positiv auf die Sicherheit sowie die Performance der Webseite aus.

Alle Pläne und Bilder können in einer Inline-Galerie geöffnet werden. Heisst also, dass sie sich in der Galerie bildschirmfüllend darstellen lassen. Durch Berühren und Anklicken kann nach vorn oder hinten geblättert werden. Damit Bildschirmgrössen von 27 Zoll und mehr bezüglich Darstellungsqualität verlustfrei bespielt werden können, braucht es genügend grosse Pläne und Fotos in der Mediadatenbank der Webseite. Ich hatte mich im Jahr 2015 entschieden alle Pläne und Bilder in der Grösse von 4000 Pixel und 72 dpi neu abzuspeichern. Rückblickend war es eine weitsichtige Entscheidung, da die heutigen Internet-Geschwindigkeiten solche Dateigrössen zulassen und es so das Betrachten speziell von Plänen auf einem grossen Bildschirm in einem neuen Fenster sehr komfortabel macht.

Dem Betrachter der Website 3.0 fällt bis auf die farbigen Links, den Fluiden-Webseitenbreiten und den Bildern und Plänen, welche in einer Galerie geöffnet werden können, nicht viel auf – obwohl es technisch von Grund auf eine neue Webseite ist – welche «Pixelgenau» von Aldo umgesetzt wurde. So sollte es sein, wenn ein Webseiten-Layout mit einer schlüssigen Grundidee weiterentwickelt wird.

Open Door Hochparterre Apéro

Gerne laden wir vom Hochparterre der Amstutzstrasse 3a in Kriens – Orgwerk, Merlo Video, Schnieper Architekten, Tonart und Vovox – Freunde, Geschäftspartner und Nachbarn zum Open Door Hochparterre Apéro ein:

Freitag, 16. Juni 2023 ab 16:00 Uhr.

Wir geben einen Einblick in unsere spannende Arbeitswelt, welche von der Büroorganisation über Audio- & Videotechnik bis zur Architektur reicht.

Anmeldung erwünscht:
anmeldung@opendoor-hochparterre-apero.ch